Parchim : Suche nach Wahn und Sinn

Steffen Siegmund begann seine Schauspielkarriere in Parchim - als Mitglied des Jugendtheaterclubs
Steffen Siegmund begann seine Schauspielkarriere in Parchim - als Mitglied des Jugendtheaterclubs

Parchim liest: Steffen Siegmund am 13. 11. auf den Spuren von Edgar Allan Poe

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02. November 2015, 15:10 Uhr

Edgar Allan Poe wird häufig als Wegbereiter der modernen Horrorliteratur oder Begründer des Symbolismus bezeichnet. Es ging dem Autor in seinen Arbeiten jedoch nie darum, Horror zu verbreiten, sondern die weiten Gefilde menschlicher Psyche auszuloten. Sein wohl bekanntestes Gedicht „Der Rabe“ wurde 1845 zum ersten Mal in New York veröffentlicht.

Steffen Siegmund begibt sich mit Erzählungen und Gedichten Poes auf eine Reise in den Wahnsinn, auf der Suche nach Wahn und Sinn hinter den Worten: Am Freitag, 13. November, gastiert er im Rahmen der November-Aktion „Parchim liest“ in der Theatergaststätte (Blutstraße, 19.30 Uhr). Seine Lesung ist eingebettet in eine assoziative Geräuschkomposition von Sabine Kaufmann, die dem gesprochenen Wort einen klanglichen Kontext gibt (Regie Margit Kreß)

Der Name Steffen Siegmund dürfte vielen Parchimer Theaterfreunden noch gut im Ohr klingen: Er gehörte vor Jahren zu den Leistungsträgern im Ensemble des Theaterjugendclubs am Mecklenburgischen Landestheater Parchim (u. a. „Das Haus in Montevideo“). Danach studierte Steffen Siegmund an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg Schauspiel, seit dieser Spielzeit ist ist er fest beim Thalia Theater Hamburg engagiert. Dort ist die Poe-Lesung bereits an mehreren Abenden erfolgreich in der Theaterbar „Nachtasyl“ gelaufen. Karten für den Edgar-Alan-Poe-Abend zum Preis von 8 Euro sind an der Theaterkasse in der Blutstraße erhältlich.

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