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Prignitzer Zirkus in Parchim zu Gast : Stürmischer Start in neue Saison

vom
Aus der Redaktion der Parchimer Zeitung

Parchim-Premiere: Putlitzer „Circus Ascona“ gastierte von Freitag bis Sonntag mit buntem Programm in der Kreisstadt.

svz.de von
erstellt am 20.Mär.2017 | 08:00 Uhr

Trotz Regen und Sturm war es ein fast perfekter Saisonauftakt für den „Circus Ascona“. Der Putlitzer Kleinzirkus trat am Wochenende zum ersten Mal vor Parchimer Publikum auf und vollbrachte vor diesem das, was er sich auf seinen Touren durch die Lande zum Motto macht: „Jeder Tag, an dem du nicht lächelst, ist ein verlorener Tag“. Nicht nur Lächeln, sondern herzhaft Lachen und Staunen konnten die zahlreichen Zuschauer über das bunt gemischte Programm mit Clownerie, Akrobatik, Jonglage und Dressuren allemal.

Das stürmische Wetter am Sonnabendnachmittag sorgte für etwas Hektik, die gut eine Stunde vor der Aufführung auf dem Platz an der Ludwigsluster Chaussee herrschte. Der starke Wind gab reichlich Anlass zur Sorge bei der Brandenburger Truppe. Chefin Nicole Köllner und ihre fleißigen Helfer hatten neben den eigentlichen Vorbereitungen für den Auftritt alle Hände zu tun, das rot-gelbe Zelt standfest zu halten. Auch die Ziegen, das Lama, das Alpaka, der Esel und das Pony mussten sie vorerst witterungsgeschützt unterstellen. Dennoch gelang es, dass die Tiere bei ihren Showeinlagen nicht nass und völlig durch den Wind in die Manege galoppierten. Mit Dressuren kennt sich der 10-köpfige Zirkusclan aus, sind es eher die kleinen Tiere, die bei Ascona eine große Rolle spielen. Angelina Köllner dressiert neben dem Kleinpferd Texas, Zuchttauben. Die Kinder im Publikum bekamen die Möglichkeit, inmitten der Manege zu stehen, indem sie die Vögel auf einer Balancierrolle in den Händen hielten.

Parchim war für die Prignitzer Zirkusleute die erste Station, nachdem sie ihr Winterquartier in Kumbeck verließen. „Im Winter sind wir in Schulen und Kitas unterwegs. Auch dort werden die Kinder direkt mit in das Programm einbezogen“, erzählt Leiterin Nicole Köllner. Neben der Tour- und Showplanung, das Rühren der Werbetrommel und weiterer Rundum-Organisation, die das Familienunternehmen in Eigenregie durchführt, bleibe Köllner auch im Winter wenig Zeit zum Durchatmen. „Wenn ich merke, ich kann nicht mehr, gebe ich auch mal Aufgaben an meine Familie ab“, verrät sie. Die Zusammenarbeit empfindet die Zirkuschefin, die in den Shows gleichzeitig als Moderatorin, Artistin und Clownin agiert, als etwas ganz Besonderes: „Streit gibt’ s überall. Trotzdem halten wir immer zusammen und Familie ist ein großes Muss für mich.“

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