Spornitz : Straßen müssen repariert werden

Die Umgehungsstraße von Spornitz. In die Instandsetzung muss investiert werden.
Die Umgehungsstraße von Spornitz. In die Instandsetzung muss investiert werden.

Gemeinde Spornitz will zum Jahresbeginn den neuen Haushalt beschließen. Dringender Handlungsbedarf besteht im Straßennetz.

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22. Dezember 2017, 05:00 Uhr

In Zukunft muss die Gemeinde Spornitz viel Geld in die Reparatur von Straßen und Wegen stecken. Das sagt Bürgermeister Dieter Eckert im Vorfeld der Haushaltsplanung für 2018/2019, die voraussichtlich im Januar oder Februar abgeschlossen werden soll.

Als Beispiele für Trassen, wo Handlungsbedarf besteht, nennt Bürgermeister Eckert die Umgehungsstraße von Spornitz und die Straße von Steinbeck nach Primank. Letztere ist 24 Jahre alt. Erstere sei eigentlich nur als ländlicher Weg gedacht gewesen und schmal als Asphaltfahrbahn ausgebaut worden. Der Verkehr auf dieser Straße ist aber stärker als erwartet. Vielleicht sollte sie sogar verbreitert werden, sagt Eckert.

Finanzieren lässt sich das wohl nur über weitere Darlehen. Lichtblick für Spornitz: Im kommenden Jahr stehen der Gemeinde durch die Novellierung des Finanzausgleichsgesetzes rund 120 000 Euro mehr zur Verfügung, sagt der Bürgermeister. Das reicht allerdings nicht aus, um den Haushalt zu decken. Die Gemeinde schleppt ein Problem aus der Vergangenheit mit sich herum. Sie war als ländlicher Zentralort eingestuft und hatte dafür 100 000 Euro extra pro Jahr als Zuschuss erhalten, um Einrichtungen der Infrastruktur von der Schule bis zur Arztpraxis vorhalten zu können. So wurde in Sporthalle und Sportplatz investiert.

Den Schulstandort gibt es nicht mehr. Der Status als Zentralort ist weg und damit fehlen auch die jährlichen Zulagen.

Die Kredite sind geblieben. Die Kommune stellt beim Land einen Antrag auf teilweise Entschuldung, sagt Bürgermeister Dieter Eckert.
Ohne diese Last steht Spornitz offensichtlich gut da. Eckert verweist auf 123 Gewerbetreibende in der Gemeinde und steigende Gewerbesteuern.

2017 war ein sehr erfolgreiches Jahr für die Gemeinde, blickt der Bürgermeister zurück. Er nennt als Beispiele u.a. die Inbetriebnahme eines neuen Feuerwehrfahrzeuges und die Einweihung des sanierten Gebäudes mit Kindertagesstätte und Jugendclub. Die Kita sei ausgelastet, der Jugendclub werde gut angenommen. Das Umfeld solle weiter verbessert werden. Die Spornitzer denken bereits über eine Erweiterung der Kita nach, ist von Eckert zu hören: „Kinder sind unsere Zukunft.“


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