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Die Volkssolidarität wird 70 : „Stolz auf unsere große Familie“

vom
Aus der Redaktion der Parchimer Zeitung

Parchimer Kreisverband beging das Jubiläum am Sonnabend mit einer Festveranstaltung

von
erstellt am 25.Okt.2015 | 21:00 Uhr

Für mehr als 200 Gäste wurde am Sonnabend in der Parchimer Stadthalle die Kaffeetafel eingedeckt: Daran Platz genommen hatten rührige Ehrenamtliche aus den Ortsgruppen und hauptamtliche Mitarbeiter des Kreisverbandes Parchim der Volkssolidarität. In festlichem Rahmen begingen sie den 70. Geburtstag ihres Verbandes, der am 17. Oktober 1945 in Dresden gegründet wurde.

„Unser Verband blickt auf eine bewegte Geschichte zurück, hat in seiner wechselvollen 70-jährigen Historie große und auch komplizierte Aufgaben bewältigt und gelöst. Unser Verband kann eine Erfolgsbilanz vorweisen. Wir sind stolz auf das Erreichte sowie auf unsere große Familie Volkssolidarität.“ Mit diesen Worten sprach Kreisgeschäftsführerin Ruth Richter-Schultz den Geburtstagsgästen aus vollstem Herzen. Vor allem nahm sie dieses Ereignis zum Anlass, um allen Mitgliedern für ihre Treue zur Volkssolidarität, den Ehrenamtlichen für ihr engagiertes Wirken und den hauptamtlichen Mitarbeitern für ihre zuverlässige Arbeit zu danken. Namen wie die von Dorys Graczyk oder Beate Tank fielen, die als Geschäftsführerin bzw. Finanzerin in den schwierigen Zeiten der Umstrukturierung nach der Wende die Geschicke der VS in der Region lenkten und leiteten. Rosemarie Kracht habe als langjährige Vorsitzende maßgeblichen Einfluss darauf gehabt, „dass wir als Kreisverband das wurden, was wir heute sind“. Im vergangenen Jahr gab sie den Staffelstab an Horst Derer weiter.

Stellvertretend für die unermüdlichen Ehrenamtlichen in den Ortsgruppen zählte Ruth Richter-Schultz die Namen von Berta Joglitschke, Irmgard Schult, Irmgard Bützow, Renate Zühlsdorf, Sieglinde Berg, Helga Krüger, Christine Steinbach, Ingrid Schmude, Vera Gratzki, Hilde Jonuscheit, Anke Groth, das Ehepaar Gerhard und Waltraut Warncke, Ella Heese und Edda Schulz auf. Ella Heese trat vor 50 Jahren in die Volkssolidarität ein und ist seitdem Vorsitzende der Ortsgruppe Grebbin. Und auch nachdem die fast 90-Jährige nun glücklich bei der Volkssolidarität in Uns Pütter Hus in Parchim wohnt, möchte sie weiterhin für ihre Gruppe in Grebbin da sein, solange es ihre Kräfte zulassen.

Ein persönliches Doppeljubiläum begeht in diesem Jahr Edda Schulz: Sie übernahm vor 25 Jahren die Leitung der Ortsgruppe in Slate, Mitglied der VS ist sie bereits seit 1975. Vor ihrem Umzug nach Slate gehörte Edda Schulz einer Gruppe in Parchim an. Auf anrührende Weise berichtete die Ortschronistin, dass sie aber schon als Kind Bekanntschaft mit der VS machte und ihr Dorf mit dem Verband seit 69 Jahren verbunden sei: Edda Schulz gehörte zu den ersten Kindern, die den 1946 von der VS in Slate eröffneten Kindergarten besuchten.

Mit heute 46 Mitgliedern könne die Slater Ortsgruppe sogar eine leicht steigende Tendenz vorweisen. Und wie die Arbeit im Ort gewertschätzt wird, habe gerade die jüngste Listensammlung mit einem beeindruckenden Ergebnis gezeigt. Im wahrsten Sinne des Wortes eine Familie ist die Volkssolidariät ebenfalls für Anke Groth: Die gebürtige Plauerin fand schon in jungen Jahren durch ihre Mutter zum Verband und leitet seit gut 15 Jahren die Ortsgruppe in der Seestadt mit 163 Mitgliedern. „Wir sind ein tolles Team mit vielen treuen Helfern“, unterstreicht die Ortsgruppen-Vorsitzende. Mittlerweile mischt seit gut zehn Jahren auch Tochter Maren Kulaschewitz kräftig mit. „Es ist einfach schön zu sehen, wie man anderen Menschen eine Freude machen kann“, beschreibt Maren Kulaschewitz ihre Motivation, sich ehrenamtlich zu engagieren. Für Plaus Bürgermeister Norbert Reier bildet neben allen anderen Vereinen auch die Volkssolidariät das Rückgrat des gesellschaftlichen Lebens in seiner Stadt. In diesem Jahr werden die Stadt und die VS wieder gemeinsam die Weihnachtsfeier für die Senioren ausrichten.

„Ihre Arbeit verdient höchsten Respekt. Sie sind unmittelbar mit den Menschen der Region verbunden“, unterstrich Parchims Rathauschef Dirk Flörke und würdigte den Sozialverband auch als wichtigen Arbeitgeber der Region. Die Grüße des Landesverbandes überbrachte die stellvertretende Vorsitzende Edelgard Fertyk. Für den kulturellen Rahmen sorgten die Tanzsportgarde Parchim sowie Humorist Volker Meier aus Brunow.

Moderiert wurde die Festveranstaltung von Perry Neuthöfer: Die Plauer VS-Gruppe hatte ihn völlig zurecht für diese angenehme Aufgabe empfohlen.

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