zur Navigation springen

Gemeinsam Kreativ : Sternfahrt der Lewitzrand-Dörfer

vom
Aus der Redaktion der Parchimer Zeitung

Zum ersten Mal führten drei Erntefestumzüge zusammen auf eine Festwiese in Raduhn

Anstatt dass jeder sein eigenes „Süppchen“ kocht, haben die Dörfer der Gemeinde Lewitzrand diesmal ihren Erntefestumzügen ein gemeinsames Ziel gegeben. In Klinken, Raduhn und Matzlow-Garwitz starteten am frühen Samstagnachmittag etwa zeitgleich bunt geschmückte Festwagen mit fröhlichen Menschen, die an ihrer Fahrtstrecke weitere Nachbarn animierten, das Erntedankfest diesmal als zusammengeschlossene Gemeinde doch gemeinsam zu feiern.

Raduhn als zentral gelegenes Dorf bot sich als Ziel der illustren Sternfahrt an. Den kürzesten Weg dabei hatten jedoch nicht die Raduhner selbst, welche selbstverständlich nach einer Dorfrunde auch dem Dörfchen Rusch ihre Aufwartung machten. Es waren die Gespanne und Wagen aus dem laut Ortsschild gerade zwei Kilometer entfernten Klinken, die trotz Schrittgeschwindigkeit als erste am Raduhner Feuerwehrgerätehaus eintrafen und kurzerhand noch eine kleine Ehrenrunde drehten, um sich mit den anderen beiden Umzügen zu vereinigen. Den zahlreichen Zaungästen war es recht.

In der Tat gab es an der kunterbunten Entefest-Kolonne manches zu bestaunen – allen voran natürlich die blumige Erntekrone, angefertigt vom Heimatverein Matzlow-Garwitz, in Begleitung der sangesfreudigen „Feuerwehrspatzen“. Letztere hatten sich allerdings kanariengelb gewandet, was angesichts ihrer ansteckenden Fröhlichkeit und Sangeslust gar nicht nötig gewesen wäre, um aufzufallen. Ihre zwischen 44 und 83 Jahren jungen Sangesschwestern hätten auch so das Zeug dazu, meinte Chorleiterin Ingrid Lipowski schmunzelnd und voller Stolz.

Kaum war der nach ausgiebiger Sternfahrt zu mehr als 20 Fahrzeugen vereinte Erntefestumzug auf der zentralen Festwiese der Gemeinde eingetroffen, nahm die Party ausgelassen singender und tanzender „Lewitzränder“ zunächst bei gemütlichem Kaffee und Kuchen unter freiem Himmel und später noch ausgiebigerer Geselligkeit im Saal ihren Lauf.

Für Bürgermeister Wolfgang Hilpert und seine umsichtigen Organisationshelfer war dies die pure Freude. Nicht nur das Zusammenführen der „verstreuten“ Kräfte und Talente habe sich für alle Beteiligten gelohnt, signalisierte er und ließ auch die bereitwillige Unterstützung durch das gastfreundliche Eichenkrug-Team aus „unserer befreundeten Nachbargemeinde Domsühl“ nicht unerwähnt.

Dieses erste gemeinsame Erntedankfest der Gemeinde Lewitzrand war zweifellos eine prima Idee.

 


zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen