Natur : Steinkauz brütet bei uns nicht mehr

Junger Steinkauz von Wangelin
Junger Steinkauz von Wangelin

Neufassung der Roten Liste der Brutvögel / Beobachtungsergebnisse der Ornithologischen Regionalgruppe Parchim sind eingeflossen

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23. März 2015, 15:02 Uhr

Die 3. Fassung der Roten Liste der Brutvögel Mecklenburg-Vorpommerns ist erschienen. Sie gibt einen Überblick über den Gefährdungsgrad der Brutvögel in unserem Bundesland.

In die jetzt vorliegenden Roten Liste der Brutvögel sind auch die Beobachtungsergebnisse der Ornithologischen Regionalgruppe Parchim eingeflossen. 17 Vogelarten gelten als ausgestorben oder verschollen. Aus dem Altkreis Parchim betrifft das das Birkhuhn, früher im Darzer Moor und in der Lewitz vorkommend; das letzte Birkhuhn wurde 1958 in der Lewitz (Spornitzer Wiese) beobachtet. Nicht mehr als Brutvogel im Kreisgebiet gilt die Großtrappe, der Triel, der Goldregenpfeifer, die Doppelschnepfe, der Bruchwasserläufer, die Blauracke, der Schwarzstirnwürger und der Seggenrohrsänger. Der letzte Brutnachweis vom Steinkauz liegt weit zurück. In einer hohlen Weide bei Wangelin wurde 1969 ein Jungvogel gefunden, der auf einem Auge blind war. Von dem beringten Vogel liegt leider kein Wiederfund vor.

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