Flugsport : Start in den Himmel über Parchim

Pilot Falko Wünschkowski und Fallschirmspringer Jörg Panzer vor der Cessna auf dem Segelflugplatz in Parchim.
Pilot Falko Wünschkowski und Fallschirmspringer Jörg Panzer vor der Cessna auf dem Segelflugplatz in Parchim.

Flug- und Fallschirmsportler aus Neustadt-Glewe in Parchim zu Gast/ Sprünge aus 4000 Metern Höhe absolviert

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19. Juli 2015, 10:55 Uhr

Rege Betriebsamkeit herrschte am Sonnabend auf dem sonst eher ruhigen Segelflugplatz in Parchim. Ein Doppeldecker Antonov 2 hob zu Rundflügen Richtung Insel Rügen ab. Eine Cessna stieg in die Höhe, um Fallschirmspringer aus 4000 Metern Höhe abzusetzen. Wagemutige hatten fast 200 Euro dafür bezahlt, um fest angeschnallt an einen erfahrenen Springer das Erlebnis zu teilen, im freien Fall 60 Sekunden lang mit bis zu 200 km/h Richtung Erdboden zu rasen, ehe sie der Fallschirm ausbremste und sie auf den Parchimer Boden schwebten.

Ansonsten finden solche Spektakel auf dem Flugplatz in Neustadt-Glewe statt, wo allein sieben Luftsportvereine mit rund 250 Mitgliedern aktiv sind. Doch an diesem Wochenende verhängten die Behörden aufgrund des Airbeat One Festivals auf dem dortigen Flugplatz ein Flugverbot.

Unterschlupf fanden Fallschirmspringer und einige andere Flugsportler aus Neustadt mit ihren Motorflugzeugen in Parchim. Das ist die alte Heimat von Berufspilot Falko Wünschkowski, der am Wochenende die Cessna flog, und vom kaufmännischen Angestellten und leidenschaftlichen Fallschirmspringer Jörg Panzer.

Auch für Sonntag waren Fallschirmsprünge über Parchim geplant. Die wurden allerdings wegen des Regenwetters abgesagt.

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