Parchim : Starker Jahrgang erobert die Welt

Yannick Reddin, Josephine Konradies und Niklas-Kilian Gode.
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Yannick Reddin, Josephine Konradies und Niklas-Kilian Gode.

Goetheschule: 52 Schülerinnen und Schüler verabschiedet: Josephine Konradies und Niklas-Kilian Gode Jahrgangsbeste

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21. Juli 2017, 21:00 Uhr

Mit einem Gesamtdurchschnitt von 2,43 legten die Zehntklässler der Regionalen Schule „J. W. von Goethe“ in der Mittleren Reife das beste Ergebnis der vergangenen zehn Jahre hin. Auch zahlenmäßig verabschiedet sich in diesem Sommer ein starker Jahrgang: 41 Schülerinnen und Schüler machen sich nun auf den Weg, um die Welt zu erobern. Drei Mal konnte Schulleiter Peter-Michael Dreeser im Verlauf von zehn Jahren in der altehrwürdigen Aula in der Wallallee jeweils mehr als 40 Absolventen die Abschlusszeugnisse überreichen. Gleichzeitig verabschiedeten sich in diesem Sommer zwei Mädchen und neun Jungen mit dem Abschluss der Berufsreife von der Goetheschule.


10 Absolventen haben das Abi im Visier


Ein Absolvent des Jahrgangs 2017 wird künftig am Friedrich-Franz-Gymnasium das Abitur anstreben, neun Jugendliche setzen ihre schulische Laufbahn an einem Fachgymnasium fort, 26 starten mit der Berufsausbildung durch und fünf entschieden sich für ein Freiwilliges Soziales oder Ökologisches Jahr. Zu ihnen gehört auch Yannick Reddin. Der 16-Jährige aus der B-Klasse möchte in den kommenden zwölf Monaten in einer Parchimer Kindertagesstätte für sich ausloten, ob der von ihm in Betracht gezogene Erzieherberuf definitiv das Richtige für ihn ist. Seine zehnjährige Schulzeit beendete er mit einer tollen Prüfungsleistung: Den Grundstein dafür legte er mit seiner hervorragenden Hausarbeit im Fach Sozialkunde, die er dann auch noch mit einer glatten Eins verteidigte. Die zweite mündliche Prüfung im Fach Geschichte absolvierte er ebenfalls mit der Höchstnote.

Als Jahrgangsbeste mit einem Notendurchschnitt von jeweils 1,3 konnte Schulleiter Peter-Michael Dreeser in diesem Sommer Josephine Konradies und Niklas-Kilian Gode aus der A-Klasse das Abschlusszeugnis überreichen. Niklas-Kilian wechselt aufs Fachgymnasium. Auf diesen Schritt habe er bereits seit der sechsten Klasse hingearbeitet, gesteht der 16-Jährige. Beruflich möchte er sich eines Tages im Bereich Mediengestaltung verwirklichen.


Praxislerntage geben Einblicke in Berufswelt


Auf jeden Fall „etwas Soziales“ möchte Josephine Konradies in ihrem späteren Leben machen. Darüber wurde sie sich endgültig in der neunten Klasse klar. Geholfen haben ihr in der Entscheidungsfindung vor allem auch die Praxislerntage, die sie einmal wöchentlich in einem Kindergarten bzw. einem Hort absolvieren konnte. In den nächsten Tagen steht für die 16-Jährige erst einmal ein Umzug an. Josephine gründet mit ihrer Klassenkameradin und Freundin Martha Tietz in Schwerin eine Wohngemeinschaft. Seit sie im Frühjahr die Zusage für das Fachgymnasium in der Landeshauptstadt erhielten, stand für Josephine und Martha fest, dass sie in den kommenden Jahren weiterhin gemeinsam an einem schulischen Strang ziehen wollen.

Die Goethe-Schulzeit hielt für den Abschlussjahrgang 2017 viele schöne Erlebnisse, aber auch „Prüfungen“ bereit: Ein Novum: Die A-Klasse wechselte damals im kompletten Klassenverband von der Adolf-Diesterweg-Grundschule in die Wallallee. In der siebten Klasse wurden die Karten neu gemischt, da aus den vier Klassen der Orientierungsstufe drei gebildet wurden. Und aus drei neunten Klassen wurden vor einem Jahr zwei zehnte. Dass diese Übergänge so gut bewältigt wurden, führt der Schulleiter u. a. auf das Unterrichtsprojekt zur Förderung der sozialen Kompetenzen und Teambildung „Handeln, Erkunden und Entdecken“ (HEE), auf das Engagement der Klassenlehrer als Motivatoren und Begleiter sowie auf die sehr gute Elternarbeit zurück. Auf vielfache Weise haben sich zudem die Schüler selbst ins Zeug gelegt, ihr eigenes Lernumfeld mitzugestalten. Mit wertschätzenden Worten bedankte sich der Schulleiter u. a. bei den Klassensprechern Josephine Konradies sowie Michelle Matthews und Pascal Johann Rühe.

Allein 82 mündliche Prüfungen – laut Verordnung mindestens zwei pro Schüler – mussten in diesem Schuljahr an der Goetheschule organisiert werden. 12 Prüflinge machten auf Empfehlung der Fachlehrer von der Chance Gebrauch, mit einer dritten Prüfung eine bestimmte Note oder das Prädikat zu verbessern. Zwei Schüler traten die Feststellungsprüfung zum Übergang in Klasse 10 an. Insgesamt waren also 96 mündliche Prüfungstermine unter einen Hut zu bringen.

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