Parchim : Stadttourismus kennt keine Ferien

Wer zu Cornelia Przybylak in die Stadt-Info kommt, erhält jede Menge Tipps für erlebnisreiche Stunden in Parchim. Fotos: W. Pätzold
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Wer zu Cornelia Przybylak in die Stadt-Info kommt, erhält jede Menge Tipps für erlebnisreiche Stunden in Parchim. Fotos: W. Pätzold

Vorbereitungen für die Saison angelaufen. Parchim setzt auf Backsteingotik sowie Wasser- und Fahrradtouristen

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22. Februar 2018, 05:00 Uhr

„Stadtinformation Parchim, Sie sprechen mit Frau Przybylak, wie kann ich Ihnen helfen?“ ist für die Chefin der örtlichen Touristenanlaufstelle viel mehr als eine nette Floskel. „Wir sind für die meisten Gäste der Stadt der erste Ansprechpartner. Da gehört es natürlich zum guten Ton, auf die Bedürfnisse der Ratsuchenden mit kompetenten Auskünften einzugehen“, ist sie sich nach rund 28 Jahren Erfahrung in diesem Job sicher. Und auch die Tester des Deutschen Tourismusverbandes – sie waren mehrfach schon unangemeldet vor Ort, um sich vor der Verleihung des begehrten Gütesiegels selbst ein Bild zu machen – haben die kompetente und stets nette Begrüßung des Gastes in der Stadtinfo hoch bewertet (wir berichteten).

Eins ist in diesen Tagen nicht zu übersehen: mit der aufsteigenden Sonne nimmt auch die Vorfreude auf die bevorstehende Saison zu. „Wir sind eigentlich immer auf der Sonnenseite, denn der Stadttourismus ist weniger vom Wetter abhängig als zum Beispiel der Badeurlaub an der Küste oder einem See“, gibt Cornelia Przybylak zu bedenken. Deshalb sei der Beratungsbedarf in der Parchimer Stadtinfo in allen Jahreszeiten ziemlich gleich. Besucher, die in diesen Tagen im Stadthaus in der Blutstraße vorbeischauen, wollen sich meistens einen Überblick über das Veranstaltungsangebot der kommenden Monate verschaffen, um sich rechtzeitig Karten und gute Plätze zu sichern. Jede Menge Flyer über den Spielplan des Theaters, der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern, den „Glanzlichtern der Landeshauptstadt“, dem bunten Veranstaltungsmix in der Parchimer Stadthalle oder dem Feierdepartment „Irish Pub“ liegen bereit.

„Wichtig ist vielen das persönliche Gespräch. Da werden Klassentreffen, Betriebsausflüge oder Stadtrundgänge geplant. Wir können Tipps und Anregungen geben und Kontakte vermitteln“, sagt die Stadtinfo-Chefin.

Drei Schwerpunkte, die im neuen Tourismuskonzept der Stadt Priorität haben, spielen vor Ort die Hauptrollen: Parchim als Stadt der Backsteingotik, als Zwischenstation für Pedalritter auf dem Radfahrfernweg und reizvolles Ziel für Wassertouristen. „Eine Vernetzung mit der Region ist unverzichtbar. Tourismus kennt keine Stadtgrenzen“, meint Przybylak. Vieles lässt sich verbessern. „Punkten bei unseren Gästen können wir vor allem mit dem Anspruch an Qualität“, sagt die Info-Chefin.

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