Geschichte : Stadtmuseum lebt vom Sammeln

Museumschef Wolfgang Kaelcke (r.) zog die Besucher der Auftaktveranstaltung in seinen Bann. Fotos: Wolfried Pätzold
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Museumschef Wolfgang Kaelcke (r.) zog die Besucher der Auftaktveranstaltung in seinen Bann. Fotos: Wolfried Pätzold

Enormes Interesse für Auftaktveranstaltung des Heimatbundes / Spektakuläre Funde runden Parchimer Geschichtsbild ab

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10. Januar 2016, 12:48 Uhr

Selbst Frost und ziemlich glatte Wege haben am Sonnabend geschichtsinteressierte Parchimer nicht davon abgehalten, sich auf den Weg ins Museum zu machen. Ganz im Gegenteil, bei der 14. Auflage der Jahresauftaktveranstaltung des Parchimer Heimatbundes wurden die Stühle knapp. Schon im Vorfeld hatte sich herumgesprochen, dass Museumschef Wolfgang Kaelcke wieder einmal ganz besondere Schätze präsentieren kann. Da kam ihm der Satz, „und da freue ich mich ganz besonders“, häufig über die Lippen.

Das Spektrum der Neuerwerbungen des zurückliegenden Jahres ist groß. Dazu gehören die Lebensgeschichte mit Origialwerkzeugen und Fotos des Maurers Gerhard Rambow ebenso wie Teile des Inventars der Kultkneipe „anno poll“, ein männlicher Akt des bekannten Kirchenmalers Willi Schomann und 29 Filmrollen aus den 1930er Jahren.

Eins steht fest, der einmalige Filmschatz, der von der Parchimer Kaufmannsfamilie Karl-Ludwig Wolff stammt, Jahrzehnte als verschollen galt und im Spätsommer 2015 überraschend wieder auftauchte, ist nicht nur für Parchim, sondern für Mecklenburg und darüber hinaus ein musealer Glücksfall.

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