zur Navigation springen

Parchim : Stadt sucht Käufer für Fußballschule

vom
Aus der Redaktion der Parchimer Zeitung

Neuer Besitzer für Unterkunfts- und Schulungsgebäude gesucht / Mindestgebot liegt bei 350 000 Euro

In der Fußballschule am Wockersee ist im Herbst 2013 endgültig das Licht ausgegangen. Der bisherige Träger, der Landesfußballverband, hat nach zunächst einjähriger Verlängerung die lange beschlossene Schließung wahr gemacht. Das bislang zum Komplex gehörende Stadion steht auch weiterhin dem Parchimer Fußballclub (PFC) zur Verfügung. Die Stadt hat inzwischen die Anfang der 1990er Jahre dem Landesfußballverband zweckgebunden und kostenlos überlassene Immobilie zurückgenommen. Für die in den vergangenen Jahren getätigten Investitionen wurde einen Wertausgleich gezahlt. Der Erste Stadtrat Detlev Hestermann hat sich schon vor Wochen gegenüber unserer Redaktion zuversichtlich geäußert, dass sich für das Sporthotel in bester Lage am Wockersee ein Käufer findet. Interesse gebe es für die Immobilie.

Nun schreibt die Stadt das bebaute Grundstück öffentlich aus. Gesucht wird ein Käufer für die fast 3000 Quadratmeter große Immobilie im Außenbereich der Stadt. Das zweigeschossige Gebäude, das bislang die Unterkunft der Sportler und für Schulungen genutzt wurde, ist 1997 komplett umgebaut und modernisiert worden. Auf 650 Quadratmeter Nutzfläche gibt es 22 Zimmer, einen großen Saal, Büros und auch eine Küche. In der Stadtverwaltung (liegenschaften@parchim.de) kann ein Exposé angefordert werden.

Ein Interessent muss zusätzlich zu seinem Kaufpreisangebot bis spätestens 8. März 2014 ein Nutzungskonzept vorlegen. Dazu gehört auch die Finanzierungsbestätigung eines europäischen Kreditinstitutes. „Gebote unter 350 000 Euro können nicht berücksichtigt werden“, heißt es dazu aus der Stadtverwaltung.

Bleibt abzuwarten, ob damit schon bald ein Schlussstrich unter das unrühmliche Kapitel Fußballschule gezogen werden kann.

zur Startseite

von
erstellt am 27.Jan.2014 | 21:20 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen