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Nachwuchsakademie : Spuren vielerorts hinterlassen

vom
Aus der Redaktion der Parchimer Zeitung

Am 24. Mai neues Thema in der Nachwuchsakademie PaNAk: „Mecklenburger und Pommern in Deutschland, Europa und der Welt“

Es liegt in der Natur der Sache, dass die geistigen Väter der Nachwuchsakademie PaNAk vorwiegend Kinder und Jugendliche mit spannenden Themen ansprechen wollen. Doch die nächste Vorlesung, für die der namhafte Historiker Dr. phil. Günter Kosche gewonnen werden konnte , dürfte auch für wissensdurstige Erwachsene interessant sein. „Jedermann, unabhängig vom Alter, ist diesmal herzlich eingeladen“, betont Prof. Bernd Klausch vom PaNAk-Team.

Das Thema „Mecklenburger und Pommern in Deutschland, Europa und der Welt“ lässt aufhorchen. „Abertausende Männer und Frauen verhalfen mit ihrem Lebenswerk beiden Geschichts- und Kulturlandschaften in Europa und in Asien sowie in der transatlantischen Welt und in Australien zu hohem Ansehen. Meistens in der Fremde beförderten sie mit ihren Taten den wissenschaftlich-technischen Fortschritt ihrer Zeit und leisteten dort – weit entfernt von ihrer Heimat – einen deutlich erkennbaren Beitrag zum kulturellen Erbe der Menschheit. Man begegnet ihnen auf allen Kontinenten. Ihre Spuren lassen sich vielerorts bis in die Gegenwart verfolgen“, sagt Prof. Klausch. Da ist auch er gespannt, was Dr. phil. Günter Kosche aus Neu Broderstorf der an der Europäischen Akademie Mecklenburg-Vorpommern täig ist, von seiner Spurensuche in der Historie berichtet. Längst nicht alle Mecklenburger und Pommern, die als „Ausländer“ zu Ansehen über ihre Heimat hinaus gelangten, sind dafür angemessen gewürdigt worden. „Die Zeit ist oftmals über ihre Leistungen hin weggegangen und ihre Spuren sind danach im Dunkel der Vergangenheit versunken“, gibt Prof. Bernd Klausch zu bedenken.

Im Mittelpunkt seines Vortrages stellt Dr. phil. Günter Kosche Männer und Frauen, die im 19. Jahrhundert wirkten. Sie werden für manche Verblüffung sorgen.

Mit diesem Seminar geht die Nachwuchsakademie PaNAk in die Sommerpause. Am 4. Juni hat das Organisationsteam eine Exkursion in das phanTechnikum in Wismar geplant.

Von September bis Dezember sind bereits weitere vier Vorlesungen geplant. Dann wird Walter Kintzel zum Thema „Naturschutz-Artenvielfalt ist Lebensqualität“ sprechen. Auch die Bedeutung der Kunst in der Evolution des Menschen (Prof. Dr. Wolfgang Vogt), Drohnen als fliegende Augen (Dipl.-Ing. Jürgen Thiel) und „Vom Korn zum Brot“ (Dipl.-Ing. Walter Scheurich) sind bereits als Themen fest eingeplant.

 

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erstellt am 20.Mai.2016 | 05:00 Uhr

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