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Obere Warnow : Spielplatz-Projekt kommt in Fahrt

vom
Aus der Redaktion der Parchimer Zeitung

Planung für Grebbiner Spielplatz. Nächste Zusammenkunft am 4. Februar. Bei Veranstaltungen in der Gemeinde wird Geld gesammelt.

von
erstellt am 17.Jan.2017 | 05:00 Uhr

Schluss mit dem Reden über einen neuen Spielplatz in Grebbin! Endlich Handeln! Zwei Väter aus dem Ort haben am Sonnabend zusammen mit Bürgermeister Hartmut Bahl eine Ortsbegehung auf Spielplätzen in der Gemeinde unternommen, um eine Bestandsaufnahme zu machen: Was lässt sich von den alten Spielgeräten in anderen Orten noch verwenden bzw. leicht aufarbeiten? Wovon lässt sich das Material nutzen für einen neuen Spielplatz in Grebbin?

Beide Männer sind Handwerker, erfährt SVZ von Maik Kindler, Vorsitzender des Kulturausschusses der Gemeinde. Die beiden Väter gehören zu einer Elterninitiative für den Bau des Spielplatzes und hatten auf der Kulturausschusssitzung in der vergangenen Woche darauf gedrängt, dass endlich etwas passiert.

Eine Elterninitiative verfolgt in Grebbin das Ziel, einen Spielplatz in dem Ortsteil zu schaffen. Der Kultur- und Kunstverein, in dem Kindler den Hut auf hat, organisierte im vergangenen Jahr eine eindrucksvolle Werbeveranstaltung: ein Benefizkonzert mit der Rock-Ikone Heinz-Rudolf Kunze. Die Besucher waren begeistert. Das Konzert in der Grebbiner Sporthalle war ausverkauft und bescherte dem Quellort der Warnow eine Aufmerksamkeit für das Spielplatzprojekt, die weit über die Gemeinde hinaus ging. Allerdings war das Konzert, obgleich der prominente Rocker kostenlos für den Kinderspielplatz sang, von den Erlösen nicht der große Kracher. Wie Maik Kindler jetzt auf SVZ-Anfrage erklären, waren mit der Durchführung des Konzertes auch sehr viele Ausgaben verbunden.

Nach dem Benefizkonzert sollen jetzt auch weitere Spenden in der ganzen Gemeinde Obere Warnow gesammelt werden. So soll in diesem Jahr bei jeder Veranstaltung eine Spendenbox für den Spielplatz aufgestellt werden.

Am 4. Februar will die Spielplatzinitiative in größerer Runde zusammen kommen, sagt Bürgermeister Hartmut Bahl. Ziel ist es, die Planung für den Grebbiner Spielplatz in diesem Jahr abzuschließen. Ab Herbst soll alles zusammengebaut und im Frühjahr kommenden Jahres sollen die Spielgeräte aufgestellt werden.

Derzeit sind die Spielplätze in der Gemeinde in einem äußerst schlechten Zustand, nicht selten wurden die Geräte vom TÜV gesperrt. Die Geräte im Ortsteil Wozinkel sollen abgebaut und teils für den Grebbiner Spielplatz wiederverwendet werden. Denn dort gibt es die meisten Kinder in der Gemeinde. Deshalb ist hier auch der größte Handlungsbedarf. Im nächsten Jahr will sich die Gemeinde dann den Spielplatz in Herzberg vornehmen, sagt der Bürgermeister.

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