Rally & Race auf der Sandrennbahn : Spaß mit alten Fahrzeugen

Hartmut Ernst aus Teterow und Christian Schyma aus Eberwalde machten eine umgebaute BSA aus dem Baujahr 1953 startklar.
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Hartmut Ernst aus Teterow und Christian Schyma aus Eberwalde machten eine umgebaute BSA aus dem Baujahr 1953 startklar.

Freunde historischer Motorräder und Autos trafen sich auf der Sandrennbahn in Parchim.

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28. Mai 2017, 20:30 Uhr

Die Oldschool-Szene war in diesem Jahr mit Petrus im Bunde. Bei herrlichem Sonnenschein fand am Wochenende die dritte Auflage von Rally & Race auf der Sandrennbahn statt. „Allen hat es Spaß gemacht“, zog Organisator Axel Siemoneit (Meister S.) am Sonntag Bilanz. Eine erfolgreiche Veranstaltung – ohne Verletzte, ohne Prügeleien.

Vor allem aus Spaß an der Szene mit alten Motorrädern und Autos hatte der Parchimer die Veranstaltung ins Leben gerufen. Viele gute Freunde aus der Nachbarschaft und auch Kundschaft der Werkstatt von Meister S. engagierten sich ehrenamtlich für das Treffen auf der Sandrennbahn.

Auf der Parchimer Sandbahn waren Vergleichsfahrten möglich.
Foto: Michael Beitien
Auf der Parchimer Sandbahn waren Vergleichsfahrten möglich.
 

25 aktive Motoradfahrer nahmen am Treffen teil, 18 davon beteiligten sich an Vergleichsfahrten auf der Rennbahn. Man kennt sich von ähnlichen Veranstaltungen, sagte Christian Schyma aus Eberswalde. Zusammen mit Hartmut Ernst aus Teterow machte er ein Motorrad BSA aus dem Baujahr 1953 startklar, das komplett umgerüstet wurde für den Bahnsport.

Zu den Aufsehen erregenden Autos gehörte ein Ford Model A, Baujahr 1933, mit dem Steffen Rotner aus Güstrow im Fahrerlager stand. Am Freitag hatte er die Sandbahn ausgetestet. Am Sonnabend grübelte er, ob er die Strecke lieber meidet. Es es seien Race-Cars auf der Bahn, die Steine aufwirbeln, sagte er. Sein Oldtimer sei ein Straßenfahrzeug, ein Street-Rod, erklärte der Güstrower. Damit geht er bei Beschleunigungswettkämpfen auf Flugplätzen an den Start. Der leistungsstarke V8-Motor mit einfacher Technik begeistert den Fahrer. Die Maschine bringt das historische Fahrzeug in fünf Sekunden von null auf 100. Der Motor bleibt unverdeckt. So darf man nicht auf die Straße. Aber um eine möglichst hohe Beschleunigung zu erzielen, baute man Teile vom Auto ab, damit es leichter ist, erklärte Rotner die Geschichte.

Steffen Rotner mit einem Ford Model A, Baujahr 1933
Foto: Michael Beitien
Steffen Rotner mit einem Ford Model A, Baujahr 1933
 

Axel Siemoneit organisierte zum dritten Mal Rally & Race, das historische Party-Treffen für Motorräder und Autos vor allem im Stil der 50er- und 60er-Jahre. Motorräder à la Cafe Racer, Tracker, Chopper sowie Autos vom Oldtimer aus den 30er-Jahren über alte Ami-Cars bis zu Jungtimern waren eingeladen. Dazu wurde historischer Bahnsport betrieben. 2018 soll es laut dem Veranstalter wieder ein Treffen in Parchim geben.

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