Innovation : Spachtel bremst Elektrosmog aus

Preis für einen innovativen Spachtel: Handwerkskammerpräsident Peter Günther, VR-Bank-Vorstand Johannes Löning, Reinhard Mohn (Geschäftsführer der Sigro Parchim GmbH) und Wirtschaftsminister Harry Glawe (v.l) bei der Ehrung
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Preis für einen innovativen Spachtel: Handwerkskammerpräsident Peter Günther, VR-Bank-Vorstand Johannes Löning, Reinhard Mohn (Geschäftsführer der Sigro Parchim GmbH) und Wirtschaftsminister Harry Glawe (v.l) bei der Ehrung

Sigro GmbH aus Parchim entwickelt innovative Spachtelmasse / Feingrafit soll Räume gegen elektromagnetische Wellen abschirmen

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16. Dezember 2014, 15:00 Uhr

Lange schien es so, als sei gegen Elektrosmog kein Kraut gewachsen. Schwer messbare Strahlungen gehen von elektrischen Leitungen, Haushaltsgeräten, Sendern und magnetischen Materialien aus. Viele befürchten, dass Zellen, Gewebe und Organe über diese elektrischen Signale beeinflusst werden können. „Immer mehr Menschen sind eletrosensibel. Wir sind sicher, dagegen kann man etwas tun“, sagt Reinhard Mohn, Geschäftsführer der Firma Sigro Parchim GmbH. Das lässt aufhorchen, denn das seit nunmehr 22 Jahren in der Eldestadt ansässige Unternehmen ist keinesfalls in der Elektrobranche, sondern im Malerhandwerk angesiedelt.

„Wir haben für uns einen innovativen Werkstoff, den expandierenden Graphit, entdeckt. Aus Naturgrafit wird durch Hitzeeinwirkung und der gleichzeitigen Einlagerung von Schwefel und Stickstoff ein Blähgraphit gewonnen, der ungeahnte Möglichkeiten eröffnet“, macht der 56-Jährige neugierig.

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