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Mehrgenerationenhaus : Sommerfest trotz Herbstwetters

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Aus der Redaktion der Parchimer Zeitung

„Club am Südring“ feierte am Wochenende 26. Sommerfest. Auch bei Regenwetter beste Stimmung im Mehrgenerationenhaus.

svz.de von
erstellt am 02.Jul.2017 | 20:30 Uhr

Kein einziges Mal ließ sich die Sonne am Sonnabendnachmittag am Parchimer Südring blicken, stattdessen blieb es durch und durch nass. Für die Veranstalter des Südstadt-Sommerfestes hieß das: tapfer bleiben und das Beste aus der unerwünschten Sommerpause machen. „Ganz unerprobt sind wir nicht, was das schlechte Wetter betrifft. Dank der vielen ehrenamtlichen Helfer konnten wir improvisieren“, sagte Karin Gruhlke, ehrenamtliche Leiterin des Clubs am Südring, gegenüber der Parchimer Zeitung. Auch 2011 verlegten sie und ihr Team die Feier wegen des anhaltenden Dauerregens nach drinnen, auch damals ließen sie sich nicht die Stimmung von Petrus’ Launen verderben.

Zur Eröffnung war die Hütte voll

Und so war es dann dieses Mal auch. „In abgespeckter Form“ fand das 26. Südstadt-Sommerfest nicht am Spielplatz in der Brunnenstraße, sondern in den Clubräumen statt. Der Feierstimmung brachte es keinen Abbruch, dass auf Attraktionen wie Hüpgburg und Co. nun einmal verzichtet werden musste. Bereits zur Eröffnung um 15 Uhr war sozusagen die Hütte voll.

Die Dudelsack-Spieler von „Clan MacLanborough“ aus Kladrun heiztem dem eintrudelnden Publikum mit urtümlichen Klängen aus Schottland ein. Munter moderierte Anne Kummerlöv die einzelnen Stücke an und entschuldigte sich bei den Gästen für die enorme Lautstärke der Blasinstrumente. „Nicht umsonst habe ich Stöpsel in den Ohren“, meinte die Musikerin. Der Auftritt des Sackpfeifen-Trios war eine Premiere auf dem Sommerfest.

Nach dem schwungvollen Auftakt ging es auf der improvisierten Bühne weiter mit den nächsten musikalischen Acts. Drei Kinder- und Jugendgruppen der Tanzschule Röber legten unter der Leitung von Doreen Consten eine flotte „Hip Hop“-Sohle aufs Club-Parkett. Nach den Worten zur Begrüßung von Birgit Naxer und Karin Gruhlke, sowie den Tanzeinlagen war endgültig Schluss mit Schlecht-Wetter-Stimmung im Jugend- und Familienzentrum.

Langeweile konnte gar nicht nicht aufkommen: Kegelbahn, Angelbecken, Glücksrad, Leitergolf und Dosenspritzen - der kleine Garten verwandelte sich trotz Nieselregens in eine lustige Vergnügungsmeile. Während die Älteren sich zu Kaffee und Kuchen zusammensetzten, tummelten sich die kleinen Besucher mit ihren Eltern an den Spielständen. Neben Muffins und Kuchen, boten die Veranstalter auch Deftiges: Am Grill versorgten Ehrenamtliche die Gäste mit heißer Wurst. „Die Einnahmen für Speisen und Getränke nutzen wir zur Refinazierung des Festes. Ansonsten stecken wir die Spenden in die Kinder- und Jugendarbeit“, erzählte Karin Gruhlke. Das Niveau der Einrichtung könne nur so hochgehalten werden, so die langjährige Leiterin.

Melanie Mannshardt, die mit ihrer Tochter Pia (6) das Fest besuchte, war erleichtert: „Ich hätte gedacht, dass das Sommerfest abgesagt wird. Toll, dass die Veranstalter trotz des Regens so viel aufgebaut haben.“

Übrigens: vor kurzem fand im Club das erste „Elternzeit-Café“ statt. Hier konnten sich Eltern mit Gleichgesinnten treffen. Rilana Jock vom Familieninformationsnetzwerk „FIN“ brachte aktuelle Infos mit. Das nächste Eltercafé ist am 26. September um 10 Uhr.


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