Parchim : Silvesterknaller erschrecken Pferde

So sah es vielerorts am Neujahrsmorgen aus.
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So sah es vielerorts am Neujahrsmorgen aus.

Einsatzkräfte hatten ruhige Schicht: Jahreswechsel in der Region weitgehend friedlich

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01. Januar 2018, 20:45 Uhr

Es war eine relativ ruhige Nachtschicht von Silvester zu Neujahr in der Region. Die Beamten des Polizeihauptreviers Parchim hatten zwei Einsätze zu leisten. So waren nahe Redlin vermutlich wegen der Silvesterknallerei mehrere Pferde derart erschreckt worden, dass sie Reißaus nahmen. „Wir hatten zwei Streifenwagen im Einsatz, denn die Tiere bildeten eine Gefahr für den Straßenverkehr“, so ein Polizeibeamter. Noch am Vormittag des Neujahrstages galt es, den Besitzer ausfindig zu machen, um die Tiere wieder dem heimatlichen Stall zuzuführen.

In der Meyenburger Straße in Richtung Siggelkow gab es einen Verkehrsunfall, bei dem zwar das Auto einen Totalschaden erlitt, „dem Fahrer aber glücklicherweise nichts passierte“. Der Fahrer war aus bislang unbekannter Ursache nach rechts von der Fahrbahn abgekommen und kollidierte mit einem Leitpfosten sowie mit einem Straßenbaum.

Die Autobahnpolizisten hatten ebenfalls eine ruhige Nachtschicht. Lediglich einen Wildunfall auf der A 14 nahe Ludwigsluster Kanal musste aufgenommen werden.

Etwas mehr zu tun hatten die Sternberger Beamten. Nahe Brüel zogen sie einem Fahrer aus dem Verkehr, der ohne Führerschein unterwegs war, das Auto hatte keine Zulassung und außerdem stand der Fahrer unter Einfluss von Betäubungsmitteln. Auf der Bundesstraße 321 nahe dem Abzweig Sukow/Pinnow wurde ein Fahrer mit einem Atemalkohol von 1,75 Promille aus dem Verkehr gezogen. Auch die Kameraden der Rettungsdienste, so die Information aus der Integrierten Leitstelle Westmecklenburg in Schwerin, hatten keine silvesterbedingten Einsätze und die Nacht „verlief in unserer Region, ob Plau, Goldberg oder Parchim sehr ruhig“.

Ganz anders die Lage im gesamten Bereich des Polizeipräsidiums Rostock, das für die westliche Landeshälfte zuständig ist. In der Zeit vom 31. Dezember 18 Uhr bis 1. Januar 6 Uhr wurden 160 Straftaten registriert. Dazu kamen noch 125 Einsätze zur Gefahrenabwehr, zum Beispiel wegen hilfloser Personen. 46 Sachbeschädigungen wurden durch Feuerwerkskörper verursacht. Als Ziele dienten laut Polizei primär Briefkästen und Mülltonnen. 37 Körperverletzungsdelikte musste die Polizei aufnehmen.


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