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Parchimer Zeitung

21. November 2017 | 07:36 Uhr

Parchim : Sie prägten Parchimer Geschichte

vom
Aus der Redaktion der Parchimer Zeitung

Sonderausstellung „Jubiläen 2017“ im Museum

von
erstellt am 28.Mär.2017 | 05:00 Uhr

Nachdem seit einigen Jahren in den Pütt-Heften, die das Museum herausgibt, historische Jubiläen Parchims publiziert werden, gibt es nun zum Thema erstmals eine Sonderschau. „Es ist der Versuch, aus der Vielzahl geschichtsrelevanter Daten eines Jahres prägende Ereignisse auszuwählen. Auch wenn der Platz auf rund 30 Quadratmetern dafür beengt ist, lohnt es sich schon“, meint Stadthistoriker Wolfgang Kaelcke. Die Zahl der Gäste zur gestrigen Eröffnung, unter ihnen auch Bürgermeister Dirk Flörke, spricht für das Projekt.

Große Ereignisse wie der 500. Jahrestag der Reformation teilen sich die Ausstellungsfläche mit Persönlichkeiten wie Helmuth v. Moltke, dem vor 150 Jahren die Ehrenbürgschaft verliehen wurde, den Dragonern, die ebenfalls vor 150 Jahren in Parchim einzogen oder dem Heimatforscher und früheren Museumsleiter Willi Zachow, der vor 50 Jahren starb.

„Es stellt sich die Frage der Identität einer Stadt. Warum ist Parchim so wie es ist?“, gibt der Bürgermeister zu bedenken und sieht in dieser Ausstellung eine willkommene Hilfe. Für Wolfgang Kaelcke als Macher ist wichtig, dass viele Jubiläen in einem engen Zusammenhang stehen. Das evangelisch-lutherische Erbe zieht sich wie ein roter Faden durch das Konzept. Beginnend bei Johannes Riebling, der die Reformation nach Mecklenburg brachte, zu den Dragonern, Militärstratege von Moltke bis hin zu den 46 Parchimern, die vor 100 Jahren im Ersten Weltkrieg gefallen sind.

„Viele Themen geben Anlass, sie kritisch zu hinterfragen“, ist sich Dirk Flörke sicher. Unter dem Titel „Der politisch unkorrekte Luther“ hat Wolfgang Kaelcke interessante Sprüche und Thesen zusammengetragen, die es lohnt zu diskutieren.

Diese Sonderausstellung wird im Erdgeschoss des Heimatmuseums in der Lindenstraße 38 bis kurz vor Weihnachten zu sehen sein. Nachdem es in diesem Jahr überraschend kein Sommermuseum im Zinnhaus geben wird, ist dies zugleich eine Alternative, um mehr Gäste anzulocken.

(Ausführlich lesen Sie in der Printausgabe und im E-Paper)

 

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