Zukunft der Verkehrswacht : Sicher unterwegs

A, B oder C ist hier die Frage
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A, B oder C ist hier die Frage

Mehr als 300 Mädchen und Jungen aus verschiedenen Kindereinrichtungen sowie Grundschulen erlebten gestern einen vorweihnachtlichen Verkehrsunterricht der ganz besonderen Art.

svz.de von
10. Dezember 2013, 15:08 Uhr

Über 300 Mädchen und Jungen aus verschiedenen Kindereinrichtungen sowie Grundschulen erlebten gestern einen vorweihnachtlichen Verkehrsunterricht der ganz besonderen Art. Andrea Peters und Thomas Birkigt von der Kinderliedbühne Mecklenburg-Vorpommern sorgten musikalisch dafür, dass der Weihnachtsmann auch pünktlich zum Fest erscheinen kann.

Das war anfangs gar nicht so einfach, denn der gute alte Mann hatte die Verkehrsregeln vergessen und erst mit Hilfe der Parchimer Kinder wurden diese wieder aufgefrischt. Mit Liedern und kleinen Quizrunden bewiesen die Kleinen, dass sie die Verkehrsregeln bestens beherrschen und so halfen sie dem Weihnachtsmann, damit er sicher mit seinem Schlitten alle Geschenke rechtzeitig verteilen kann. Die Kinderliedbühne, so wurde am Schluss verkündet, wird es auch in Zukunft geben und bei Bedarf auch in Parchim auftreten.

Dass die Lütten sich so gut mit dem richtigen Verhalten im Straßenverkehr auskennen, das ist zum Teil ein Verdienst der Kreisverkehrswacht. Seit Jahren bemühen sich die Mitglieder gemeinsam mit den Kindereinrichtungen und Schulen in der Region für eine intensive Verkehrserziehung. Neben den großen Veranstaltungen mit der Kinderliedbühne, der Polizeipuppenbühne mit der Polizeimöwe Klara sind es vor allem die vielen ungezählten Stunden, die Andrea Bartz und Romy Maas gemeinsam mit den Präventionsbeamten der Polizeiinspektion Ludwigslust in den Einrichtungen verbringen und das Einmaleins des Straßenverkehrs sowie das sichere Radfahren vermitteln.

Jetzt am Ende des Jahres sieht es aber düster aus für die Zukunft. Wurden noch vor ein bis zwei Jahren zwischen 70 und 80 Veranstaltungen durchgeführt, sind es jetzt nur noch rund 20. Während Andrea Bartz, früher auf 400 Euro-Basis tätig, jetzt nur noch ehrenamtlich arbeitet, ist ihre Mitarbeiterin Romy Maas nur vier Stunden pro Woche vor Ort. „Damit kann man aber die Arbeit nur noch sporadisch ausüben. Uns fehlen die Finanzen für diese wichtige Präventionsarbeit“, so Bartz. Die Gelder, die vom Landkreis bereit gestellt werden, dürfen nur für Projekte verwendet werden, nicht für Büro- und Personalkosten.

Und so haben die Mitglieder einen besonderen Weihnachtswunsch: 10 000 Euro würden jährlich benötigt, um diese wichtige Präventionsarbeit an den Kindern und Jugendlichen weiter in hoher Qualität ausüben zu können.

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