Parchim : Schüler entern ihren Kletterpark

Die Reuterschüler nahmen gestern ihren Kletterpark in Besitz.
Die Reuterschüler nahmen gestern ihren Kletterpark in Besitz.

Stadt investierte 25 000 Euro für neue Anlage auf dem Pausenhof der Fritz-Reuter-Schule. Im nächsten Jahr kommt weiteres Spielgerät

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24. November 2015, 15:30 Uhr

Nach vielen sehnsüchtigen Blicken auf die Baustelle durften die Jungen und Mädchen der Fritz-Reuter-Schule gestern erstmals den „Kletterpark Parchim“ entern: Den Anfang machten unter großem Jubel die Klassen 5c und 6 b, nachdem Bürgermeister Dirk Flörke die Kletteranlage auf dem Pausenhof der Regionalen  Schule offiziell freigegeben hatte. Der neu geschaffene „Kletterpark“  für bewegte Pausen ersetzt eine nach 19 Jahren Dauerbelastung ordentlich in die Jahre gekommene Anlage. Und es hat sich gelohnt, dass Schüler und Schulleitung von der Stadt in die Entscheidungsfindung mit einbezogen wurden:  Dem 12-jährigen Maxim Tittel und seinen Klassenkameraden stand die Begeisterung jedenfalls im Gesicht geschrieben:  „Das ist richtig gut geworden“, verteilt Maxim Bestnoten an die Spielplatzplaner.   Dieser Einschätzung kann sich Schulleiterin Ute Ebert nur anschließen.

Einschließlich Lieferung, der in den Herbstferien erfolgten Montage, Sicherheitsabnahme und Anlegen der Fallschutzfläche hat die Stadt immerhin 25 000 Euro in dieses Projekt investiert.  Nach einem freihändigen Vergabeverfahren erhielt die Firma Hammer SHM aus Kloster Lehnin den Zuschlag für die Lieferung und Montage der Anlage des Herstellers Spiel-Bau GmbH aus Brandenburg. Zuvor hatten die Mitarbeiter des städtischen Betriebshofes  Klarschiff auf der Baustelle gemacht, indem sie die alten Geräte demontierten und  den sogenannten Fallschutzbereich wieder herstellten. Einem vorgezogenen Weihnachtsgeschenk an die Schule kam gestern die Ankündigung des Bürgermeisters gleich, dass im kommenden Jahr auch die andere  Kletteranlage, auf der sich ebenfalls schon viele Schülergenerationen ausgetobt haben, durch ein neues Gerät ersetzt wird. Voraussetzung dafür sei jedoch zunächst der Beschluss der Stadtvertreter zum Haushalt 2016.  Bereits vor zwei Jahren war durch eine Innovationsförderung von der Hertie-Stiftung die Anschaffung eines Outdoor-Fitnessgerätes und zweier Stehbänke für den Hof der Fritz-Reuter-Schüler möglich geworden, damit sich die  Schüler in der Pause gesundheitsfördernd  „austoben“ können.

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