Mit den Jungen Wilden kam die Ironie : Schonungslose Alltags-Kunst

Volles Haus: Mit Musik auf seinem Akkordeon umrahmte Gerhard Köhler am Sonnabend die überfüllte Vernissage von „Schichtwechsel“ im Mestliner Kulturhaus. Fotos: Horst Kamke
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Volles Haus: Mit Musik auf seinem Akkordeon umrahmte Gerhard Köhler am Sonnabend die überfüllte Vernissage von „Schichtwechsel“ im Mestliner Kulturhaus. Fotos: Horst Kamke

Ausstellung „Schichtwechsel – Kunst aus 40 Jahren DDR“ im Kulturhaus Mestlin eröffnet

svz.de von
26. Juli 2015, 16:43 Uhr

„Schichtwechsel – Kunst aus 40 Jahren DDR“ nennt sich die Ausstellung, die der Verein „Denkmal Kultur Mestlin“ in Zusammenarbeit mit dem Kunstarchiv Beeskow im Kulturhaus organisiert hat. Gezeigt werden mit einem Versicherungswert von fast 175 000 Euro Gemälde, Druckgrafiken und Plastiken von 50 Künstlern, deren Schaffen widerspiegelt, wie stark sich die Politik einmischte und die Rahmenbedingungen diktierte.

Kunst im Sozialismus galt als zweckgebunden und der Ideologie unterworfen, stellte der Kunsthistoriker Herbert Schirmer als Kurator bei der überfüllten Vernissage am Sonnabendnachmittag im Kulturhaus fest. „Schichtwechsel“ aber verdeutliche, dass Kunst auch unter den restriktiven Vorgaben in der DDR von Individuen geschaffen wurde. „Eine vorbehaltlose Anerkennung ist aber seit 1990 an einer Allianz der Ablehnung gescheitert“, beklagte der ehemalige DDR-Kultusminister der Maizière-Regierung.

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