Gewinner Grüne Woche in Parchim : „Schön wars, wir kommen wieder“

Parchim in anderthalb Tagen zu entdecken, ist schier unmöglich. Und darum wollen Dagmar un d Burkhard Breternitz, die im thüringischen Sonneberg zuhause sind, auch nochmal wiederkommen.
Parchim in anderthalb Tagen zu entdecken, ist schier unmöglich. Und darum wollen Dagmar un d Burkhard Breternitz, die im thüringischen Sonneberg zuhause sind, auch nochmal wiederkommen.

Bei der Grünen Woche gewannen Dagmar und Burkhard Breternitz ein Parchim-Wochenende. Wir trafen die Sonneberger

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22. Juli 2018, 21:00 Uhr

Als sie im Januar mit Freunden bei der Grünen Woche in der Länderhalle von Mecklenburg-Vorpommern saßen und Kulinarisches und Kultur von hier genossen, ahnten sie noch nicht, dass sie ein halbes Jahr später einen Trip in den Norden unternehmen würden. Jetzt waren Dagmar und Burkhard Breternitz in Parchim. Als Gäste der Stadt und des Landkreises. Das Ehepaar aus der thüringischen Spielzeugstadt Sonneberg hatte eine Reise mit Kost und Logie in Brocki’s Hotel, Konzertbesuch, abendlichem Empfang im Brauhaus und Stadtführung gewonnen. „Natürlich war unser Sommer lange geplant und mit Urlaub und Enkelkindern, von denen wir mittlerweile fünf haben, auch verplant“, erzählen Dagmar und Burkhard Breternitz. „Aber wir waren neugierig und haben Parchim einfach noch dazwischen geschoben.“

Das war durchaus ambitioniert. Sonnabendfrüh fünfeinhalb Autostunden hin, Sonntagnachmittag wieder zurück. Dazwischen volles Programm, das sich für die beiden gelohnt habe. „Wir sind durch die Stadt gebummelt, haben beim Ungarn gegessen, waren Gäste des Empfangs von Stadt, Landkreis und der hiesigen Sparkasse und durften am Abend dann das Züricher Kammerorchester bei den Festspielen MV in der St. Georgenkirche erleben. Das war einsame Spitze“, schwärmt Dagmar Breternitz. Sie seien beide zwar nicht unbedingt Klassik-Kenner, aber für ein gutes Konzert immer zu haben. „Unsere beiden Töchter spielen auch Klavier und gar nicht schlecht. Aber was der Yevgeniy Sudbin – den Namen haben wir uns gemerkt – da am Klavier gemacht hat, war unglaublich. Wir saßen in der ersten Reihe und konnten seine Hände sehen. Die Finger, ein einziges Trommelfeuer. Ein wirklich schönes Erlebnis.“

Sonntagfrüh nach ausgiebigem Frühstück und wieder so einigermaßen fit, schloss sich noch eine Stadtführung an, zu der das Ehepaar von Parchims Stadtpräsidentin Ilka Rohr eingeladen war. „Natürlich haben wir lange noch nicht alles gesehen, aber Parchims Altstadtkern finden wir sehr schön“, schwärmen die Gäste. Besonders die sanierten Fachwerkhäuser hätte ihnen imponiert, wie etwa das Zinnhaus. Sonneberg, wie Parchim Kreisstadt, jedoch mit knapp 24 000 Einwohnern eine Nummer größer, sei auf dem Reißbrett entstanden, nachdem die alte Stadt 1840 durch einen Brand völlig zerstört wurde.

Dagmar und Burkhard Breternitz sind sich einig: „Schön wars in Parchim. Wir kommen wieder, und dann bringen wir auf jeden Fall mehr Zeit mit. Anderthalb Tage sind einfach zu wenig.“ Und wenn die beiden, die schon oft an der Ostsee waren, aber noch nie südlich von Rostock Quartier genommen hatten, dann schon mal da sind, wollen sie auch Schwerin unsicher machen, und sie wollen Plau am See besuchen. „Vom Luftkurort haben wir schon zu DDR-Zeiten sehr viel Gutes gehört. Da möchten wir unbedingt auch mal hin“, sagt Burkard Breternitz.

Liebend gern hätte das Ehepaar schon bei diesem Besuch zwei, drei Tage drangehängt. „Nur war uns das leider unmöglich“, erzählt Dagmar Breternitz. „Unsere Älteste ist mit unserem Schwiegersohn für eine Woche im Urlaub. Darum haben ihre beiden Lütten Oma-Opa-Zeit und das ist der Grund, warum wir noch heute heimfahren müssen.“ Familienbande halt. „Aber gerade die sind uns am allerwichtigsten“, gestehen die weitgereisten Sonneberger.

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