Geschichte : Schau gegen die Vorurteils-Falle

Die Arbeit an den Schautafeln ließ Vorurteile sogleich offenkundig werden. Fotos: H. Kamke
Die Arbeit an den Schautafeln ließ Vorurteile sogleich offenkundig werden. Fotos: H. Kamke

Ausstellung „Was heißt hier Frieden?“ vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge in der Goetheschule eröffnet

svz.de von
28. Oktober 2014, 16:50 Uhr

Startrompeter Louis Armstrong – ein afrikanischer Landarbeiter, Pop-Ikone Madonna – eine Friseurin, Finanzminister Schäuble – ein Unternehmer ? Auf der Grundlage von Fotos sind derartige Aussagen schnell von denen gefällt, die ihr Meinungsbild lediglich vordergründig an äußeren Merkmalen ausrichten und auf dieser dünnen Basis ihre Urteile fällen, Vor-Urteile eben.

Wie daraus Konflikte, Meinungsverschiedenheiten, Streit, handfeste Auseinandersetzungen, gar Gewalt-Exzesse bis hin zu Kriegen entstehen können, zeigt die Ausstellung „Was heißt hier Frieden?“. Vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge konzipiert, sind die drei Stellwände mit ihren 48 Schautafeln seit Dienstag für etwa drei Wochen an der Parchimer Goethe-Regionalschule zu Gast.

„Wir wollen die Ursachen von Gewalt und Krieg offenlegen“, erklärte Landesgeschäftsführer Karsten Richter.

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