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Parchimer Zeitung

22. November 2017 | 12:28 Uhr

Kooperation : Sanierung rückt näher

vom
Aus der Redaktion der Parchimer Zeitung

Alternative Begegnungsstätte beschäftigt heute Stadtvertreter

von
erstellt am 27.Sep.2016 | 17:08 Uhr

Auf der heutigen Stadtvertretersitzung in Parchim werden entscheidende Weichen für die Sanierung der bruchfälligen Begegnungsstätte vom Verein Alternative Jugend am Schwarzen Weg gestellt: Über eine Kooperationsvereinbarung soll das lange diskutierte Projekt nun auf den Weg gebracht werden. Die Stadt will den Jugendförderverein Parchim Lübz e. V. mit der Abwicklung der Sanierung beauftragen. Dazu gehört zum Beispiel auch die Beantragung von Fördermitteln aus dem LEADER-Programm.

Diese Kooperationsvereinbarung steht heute auf der Tagesordnung der 18. Stadtvertretersitzung. Sie beginnt um 17 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses. Kultur- und Sozialausschuss, Stadtentwicklungsausschuss, Finanzausschuss und Hauptausschuss haben sich gründlich damit auseinander gesetzt und empfehlen sie zur Beschlussfassung. Allerdings erwartet der Finanzausschuss auf der heutigen Sitzung konkrete Informationen, ob und inwieweit nach der Fertigstellung des Projektes eine weitere Betreuung des Vereins durch den Jugendförderverein Parchim/Lübz vorgesehen ist und mit welchen Folgekosten zu rechnen ist.

Beauftragen die Stadtvertreter heute den Bürgermeister, die Vereinbarung zu unterzeichnen, dürfte die von den Alternativen seit langem herbeigesehnte Sanierung in diesem und im Verlaufe des nächsten Jahres über die Bühne gehen. Ihre Eigenleistungen wollen die Alternativen insbesondere beim Abbruch eines Gebäudeteils erbringen. Seit zehn Jahren haben sie ihr Domizil am Schwarzen Weg, notdürftig wurde in dieser Zeit geflickt, was noch zu flicken ging, doch es änderte nichts am Gesamtzustand der Begegnungsstätte, den man nur mit einem Wort umschreiben kann: bruchfällig. Die Uhr für die marode Immobilie tickte bedrohlich. Im Frühjahr dieses Jahres hatte Bürgermeister Flörke noch einmal ausdrücklich öffentlich bekräftigt, dass man die Jugendlichen nicht im Regen stehen lassen wolle. Tatsächlich hat die Stadt schon für dieses Haushaltsjahr 150 000 Euro eingeplant und in der Investitionsplanung für 2017 weitere Mittel vorgesehen.

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