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Parchimer Zeitung

24. Oktober 2017 | 11:41 Uhr

Richtige Antworten und ein bisschen Glück

vom

svz.de von
erstellt am 20.Aug.2010 | 06:16 Uhr

Parchim | Mit der Beantwortung von Frage 8 wusste Thorsten Wüstenhagen das Lösungswort. Dennoch machte er das Quiz im Jubiläums-Magazin unserer Zeitung zum MV-Tag bis zum Schluss weiter - und hatte dann noch die nötige Portion Glück. Der Parchimer wurde als Gewinner des 1. Preises ausgelost: eine Übernachtung für zwei Personen im Best Western Hotel Warnemünde.

Früher habe er sich öfter an Preisausschreiben oder Gewinnspielen beteiligt, erzählt der 45-jährige Gymnasiallehrer für Mathematik, Physik und Astronomie. Zur Ausbeute gehörten schon ein Rundflug und ein kleiner Fernseher. Letzterer beim Parchimer Stadtfest, als die Füllmenge eines Glasbehälters zu schätzen war. Hier sei ihm sein mathematisches Talent zugute gekommen. Statt zu schätzen, habe er den Rauminhalt schnell im Kopf berechnet. "Und das größte Schnäppchen war 1994 eine Reise für vier Tage nach New York aus einem

Gewinnspiel, das in einem Warenhaus auslag", erinnert sich Wüstenhagen. Den jüngsten Gewinn verdankt er nun seinem Interesse an der Entwicklung von MV. "Vor zehn Jahren gab es in der SVZ auch so ein Magazin über das Land, es liegt noch gut verwahrt im Schrank. Deshalb habe ich das zum 20. Jubiläum wieder von Anfang an gelesen. Ich finde es gut, in größeren Abständen zu rekapitulieren, was in der Zeit zuvor war. Und als das Quiz kam, wollte ich mein Wissen einfach mal selbst überprüfen", erzählt der Gewinner. Wo er sich nicht ganz sicher war, habe er noch einmal nachgeschlagen, wie bei der Frage nach dem ältesten Seebad Deutschlands (richtig: Heiligendamm) oder woher Carl Wilhelm Scheele, der Entdecker des Sauerstoffs stammt (Stralsund). Der gebürtige Rand-Berliner hält übrigens bis heute die Entscheidung für Schwerin als Landeshauptstadt für richtig. "Sonst wären wohl noch mehr Menschen aus diesen Regionen gen Westen abgewandert. Schwerin war ein gewisser Puffer", meint der Parchimer.

Wie ihr Mann unterrichtet auch Elke Wüstenhagen (46), die aus Neustrelitz stammt, Mathematik und Physik. Beide haben sich beim Studium an der PH in Potsdam kennen gelernt. Für ihn sei das nach wie vor die Traumstadt, doch seine Frau wollte gern in Richtung Heimat. Magdeburg, Leipzig, Berlin, was zur Auswahl stand, hätten beide nie in Erwägung gezogen, so ging es 1987 nach Parchim. Elke Wüstenhagen gelangte über Domsühl, als sie anfangs nicht einmal einen Führerschein hatte, an die Fritz-Reuter-Schule in Parchim. Ihr Mann unterrichtet am Gymnasium in Pampow, das jetzt mit der Regionalen Schule in Stralendorf bei Schwerin zusammenzieht.

Statt Preisfragen löst Thorsten Wüstenhagen jetzt eher Sudokus und Kreuzworträtsel in der SVZ. Und er legt großen Wert auf die astronomische Monatsvorschau, die er im Klassenzimmer aushängt. Seine Frau findet die Experimente auf der Kinderseite gut, denn die könnten ihre Sechstklässler selbst ausprobieren.

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