zur Navigation springen

Feuerwehrbilanz : Retter zwischen Himmel und Erde

vom
Aus der Redaktion der Parchimer Zeitung

Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Parchim in diesem Jahr schon mehr als 120 mal ausgerückt - Sogar als Türöffner stark gefordert

von
erstellt am 18.Dez.2014 | 14:18 Uhr

„Es war für unsere Frauen und Männer bislang ein ziemlich durchwachsenes Jahr“, so das nüchterne Resümee des Parchimer Feuerwehrchefs Bernd Schröder. Beim Blick ins akribisch geführte Einsatzbuch wird schnell klar: Die Freiwillige Feuerwehr der Kreisstadt ist stark gefordert. Bis dato sind 2014 mehr als 120 Einsätze zusammengekommen. Leider besonders folgenreich sind die Löscheinsätze. Erst vor wenigen Tagen, am 5. Dezember, waren 25 Kameraden mitten in der Nacht in die Weststadt geeilt, um dort einen Wohnungsbrand zu löschen (wir berichteten). Zusammen mit Einsatzkräften der Polizei konnten die meisten Mieter rechtzeitig evakuiert werden. Doch für einen Mann kam jede Hilfe zu spät. Ein weiterer wurde schwer verletzt. Anfang November stand ein Fachwerkhaus in der Spieckerstraße/Ecke Rosenstraße in Flammen. Vier Bewohner – eine Frau und drei stark alkoholisierte Männer – wurden gerettet, das Haus ist unbewohnbar. „Diese Einsätze gehen unter die Haut. Es zählt jede Minute und es ist immer wieder aufs Neue eine Bewährungsprobe für das ganze Team“, gibt Bernd Schröder, der seit zwei Jahrzehnten an der Spitze der Parchimer Feuerwehr steht, zu bedenken.

Die ganze Geschichte in der Printausgabe und bei ePaper.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen