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Parchim : Regimentsvorstadt: Einstimmiges Ja zu Entwicklungszielen

vom
Aus der Redaktion der Parchimer Zeitung

Weg frei für neues Bauland

von
erstellt am 14.Jul.2017 | 20:45 Uhr

„Ich denke, das ist ein historischer Tag. Heute wurde ein wichtiger Grundstein gelegt für die weitere Zukunft von Parchim.“ Mit diesen Worten kommentierte Stadtpräsidentin Ilka Rohr die Abstimmung über den so genannten Masterplan für die Regimentsvorstadt. Die Stadtvertreter bekannten sich zuvor einstimmig und ohne weitere Diskussion zu den Entwicklungszielen in dem etwa 30 Hektar großen Areal zwischen der historischen Altstadt und der bevölkerungsreichen Weststadt. Den Parchimern wurden sie bereits am 30. Mai in einer Bürgerinformationsveranstaltung vorgestellt (SVZ berichtete).

Die Stadt will in der Regimentsvorstadt unter anderem dringend benötigtes Wohnraumland schaffen. Angedacht ist eine Nettowohnbauland-Fläche von ca. 6,5 Hektar, auf der Einzel- und Doppelhäuser bzw. Hausgruppen entstehen können. Ein 1,2 Hektar großes Areal ist für einen Ersatzneubau der Goethe-Grundschule sowie die Errichtung eines Hortes vorgesehen. Auf dem gleichen Areal könnten eines Tages auch eine Kita sowie eine Turnhalle entstehen, geht aus dem Entwurf des Masterplanes hervor. Fast die Hälfte des Plangebietes soll öffentliches Grün einnehmen. Für die Erweiterung von Nahversorgungs- und Dienstleistungsangeboten sind 1,4 Hektar eingeplant.

Der Masterplan beschreibt Leitlinien für die zukünftige Gestaltung der größten zusammenhängenden innerstädtischen Brachfläche zwischen Eldeaue und Wohnbebauung. Er gilt von nun an als Grundlage für alle erforderlichen Bauleitplanverfahren sowie Erschließungs- und landschaftsplanerischen Maßnahmen. Ziel sei es, die heute brach liegenden Flächen zu einem attraktiven urbanen Gebiet zu entwickeln. Ein Masterplan ist natürlich kein starres, restriktives Regelwerk, sondern definiert klare Ziele im Rahmen der stadtentwicklungspolitischen Vorgaben.

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