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Spornitz – Parchim : Regen erschwert Bau des Radwegs

vom
Aus der Redaktion der Parchimer Zeitung

Asphaltierung muss auf das Frühjahr verschoben werden. Trasse nähert sich dem Wald am Stadtrand von Parchim.

von
erstellt am 06.Dez.2017 | 05:00 Uhr

Es regnete am Dienstagmorgen auf der Baustelle für den Radweg Spornitz – Parchim entlang der Bundesstraße 191. Mitarbeiter der Firma MUT setzten einen Durchlass unter der künftigen Trasse ein. Von hier war trotz Schmuddelwetters der Rand des Waldes vor Parchim deutlich zu erkennen. Auf über vier Kilometer des neuen Radweges, der in Spornitz beginnt, wurde das Erdreich ausgekoffert sowie Füllboden und eine Schottertragschicht eingebracht. Der weitere Ausbau muss wegen der durchnässten Böden verschoben werden, erfährt SVZ von Bauleiter Jörg Weichbrodt. Überall stehen Pfützen. Die nächste Schicht, das Feinplanum für den Asphalt, sei derzeit nicht möglich.

Ursprünglich sollte in diesem Jahr bereits auf einem Teil der Trasse die Schwarzdecke fertig sein. Doch der Bauablauf musste geändert werden. Jetzt soll im Frühjahr asphaltiert werden.

Sobald die Baustelle den Waldrand erreicht hat, beginnen Holzungsarbeiten. 400 Bäume müssen gefällt werden. Sobald die Firma damit beginnt, müssen Autofahrer mit Bauampeln an der Bundesstraße rechnen. Der Verkehr rollt dann jeweils nur in einer Richtung. Ein genauer Zeitpunkt steht noch nicht fest, sagt Bauleiter Weichbrodt. Insgesamt ist die Radwegtrasse bis zum Ortseingang Parchim fast fünfeinhalb Kilometer lang. Wie SVZ erfuhr, gibt es Anstrengungen, möglichst im Anschluss gleich das fehlende Stück Radweg bis zum Schwarzen Weg zu realisieren.

Es ist nach 17 Jahren übrigens das zweite Mal, dass Bauleiter Weichbrodt mit solchen Regenproblemen wie in diesem Jahr konfrontiert wurde. Im Jahr 2000 seien beispielsweise Bagger bei der Gewässerunterhaltung in den Graben gefallen und eine Baustelle in Peckatel im Sommer abgesoffen, erinnert sich Weichbrodt.

Zweieinhalb Meter breit wird der neue Radweg aus Asphalt zwischen Spornitz und Parchim, dessen Vorbereitung über 20 Jahre gedauert hat.

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