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Parchimer Zeitung

26. September 2017 | 11:20 Uhr

Parchim : Radeln für Körper, Geist und Seele

vom
Aus der Redaktion der Parchimer Zeitung

Für „Schöner Radeln“ am Samstag in die Pedale getreten. Historische Radausfahrt stimmt auf Velo Classico im September ein

von
erstellt am 30.Jul.2017 | 20:30 Uhr

Spaziergänger, die am Samstagnachmittag bei strahlendem Sonnenschein über den Schuhmarkt schlenderten, schauten nicht schlecht. Gut ein Dutzende zum Teil nostalgisch gekleidete Frauen, Männer und ein Kind sammelten sich vor dem Rathaus mit Fahrrädern, die zum historische Ensemble der Stadtkulisse perfekt passten. Die Aktionsgruppe „Schöner radeln“ hat Gleichgesinnte zu einer historischen Radausfahrt eingeladen. „Es ist eine Einstimmung zur Velo Classico, die im September durch den Landkreis führt“, so Organisator Christian Brade.

Radfahrurgestein Horst Serwitzki kam mit seinem Diamantrad Baujahr 1958. „Damit habe ich rein rechnerisch schon sieben Mal die Erde umrundet“, war zu erfahren. Obwohl einige Teile am Rad bereits ersetzt werden mussten, will Horst Serwitzki auf sein geliebtes Rad nicht verzichten. Svea Finck legt Wert auf die Details. Ihr Fahrrad stammt aus den 1950er Jahren von der Firma Bremabor und wird liebevoll gepflegt und nur selten eingesetzt. Mit Korb und Kleidernetz ist es ein besonderer Hingucker. André Pinnau hat sein Diamant-Rennrad aus den 1980er Jahren vom Schwiegervater bekommen und fährt damit an „ganz besonderen Tagen“. So steckt hinter jedem Rad eine ganz private Geschichte.

Nach kurzer Einstimmung und Gruppenfoto ging es auf die rund 23 Kilometer lange Strecke durchs Parchimer Land. Christian Brade hatte am Vormittag die Strecke noch einmal abgefahren, damit nicht unerwartete Hindernisse die Genießertour stören konnten. Von Parchim ging es nach Paarsch, Rom, Stralendorf, weiter über eine Nebenstrecke nach Darze und zurück über Voigtsdorf in die Heimatstadt. Am Ende waren sich viele einig, dass sie auch bei der nächsten historischen Radausfahrt wieder dabei sein werden. Und die startet schon in knapp drei Wochen, dann in der Blutstraße.

Wolfried Pätzold

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