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Parchim : „Pütter Mütter“: Ansturm auf Basar

vom
Aus der Redaktion der Parchimer Zeitung

Lange Schlange vor der Parchimer Stadthalle / Kindersachen, Erstlingsausstattungen und Spielzeug fanden reißenden Absatz

svz.de von
erstellt am 29.Sep.2014 | 07:30 Uhr

Der 12. Flohmarkt der „Pütter Mütter“ am vergangenen Sonnabend in der Parchimer Stadthalle brach mal wieder sämtliche Rekorde der Vorjahre: Fast 150 Anbieterinnen hatten ihre Kindersachen in den Größen von 50 bis 188 bereits am Vorabend sorgfältig beschriftet gleich kartonweise kommissarisch abgeliefert. Fast vergessen schienen die Zeiten, als Eltern in der Parchimer Kindertagesstätte „Spatzennest“ damals ihren ersten Flohmarkt organisierten. Die Größenordnung nahm seitdem von Jahr zu Jahr zu. Danach wurde der Flohmarkt sogar einmal in den Betriebsräumen vom Parchimer „Textilservice“ veranstaltet, bevor er dann seine derzeitige Heimstatt in der Parchimer Stadthalle fand, „die wir am liebsten aufstocken würden“. So jedenfalls äußerte sich die „Pütter Mütter“-Sprecherin Petra Schulz. „Wir sind am Rande der Kapazität.“

Rund 30 Helferinnen sorgten unter anderem dafür, dass die angelieferte Kinderbekleidung nach Größen und Sachbereichen geordnet übersichtlich präsentiert wurde. Die Orientierung fiel entsprechend leicht. Der Schwerpunkt lag auf Winterkleidung, Erstausstattung für Erstgeborene und Spielzeug. Relativ flott ging auch die Abrechnung vonstatten, denn am Ausgang warteten fünf Kassenteams. Die ersten Kundinnen hatten bereit mehr als zwei Stunden vor der offiziellen Öffnung der Hallentore lange Warteschlangen gebildet. Schwangere wurden laut Petra Schulz vorab eingelassen. Danach ging es bis etwa 12 Uhr nur gruppenweise in die Verkaufsräume, „um nicht den Überblick zu verlieren“.
Sämtliche Kindersachen waren von ihren Anbieterinnen mit einer Kennnummer, der Größe und einer Preisvorstellung gekennzeichnet worden. So konnte die Auszahlung und vor allem die Rückgabe nicht verkaufter Stücke noch am Samstagabend fehlerfrei organisiert werden. „Vor- und Nachbereitung machen uns viel Arbeit“, erzählte Petra Schulz. Ohne Sponsoren wie den Parchimer Textilservice, die Firma „Klokow Industrietechnik“, Suhne´s Kradshop oder den Parchimer Club am Südring seien die „Pütter Mütter“ aufgeschmissen. Zu loben sei auch die Stadt, die Ihre Halle unentgeltlich zur Verfügung gestellt und zudem personelle Unterstützung geleistet habe. „Dafür und für die Unterstützung unserer Helferschar sind wir äußerst dankbar.“

Der nächste Flohmarkt der „Pütter Mütter“ findet am 28. Februar 2015 statt, ebenfalls von 10 bis 15 Uhr in der Parchimer Stadthalle. Anmeldungen sind ab 2. Februar telefonisch unter der Rufnummer 0174 / 10 86 579 möglich. Die Verkaufssachen werden am Vortag (27.) zwischen 8 und 10 sowie 14 bis 16 Uhr in der Stadthalle angenommen. Aus dem Erlös des Flohmarkts finanzieren die „Pütter Mütter“ beispielsweise die Weihnachtsfeier, zu der alle Kinder aus Parchim und Umgebung in die Stadthalle eingeladen sind.



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