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Nach dem Gewitter : Plötzlich sind Elektrogeräte Schrott

vom
Aus der Redaktion der Parchimer Zeitung

Großer Schaden wegen Überspannung in Goldenbow. Leser berichten von Problemen. SVZ fragt Energieversorger

von
erstellt am 07.Aug.2014 | 15:43 Uhr

Ein kräftiges Gewitter tobte über dem Dorf, der Blitz schlug in der Nähe ein, das Haus wackelte. Danach funktionierten viele Geräte nicht mehr bei Familie Schulz in der Crivitzer Straße in Goldenbow. Darunter sind ein mehrere tausend Euro teures Beatmungsgerät und die Mikrowelle von Wolfgang Schulz, der in der einen Haushälfte wohnt. Aber beispielsweise auch die Waschmaschine von Sohn André Schulz, Rollladen-Motoren, die Steuerung der Kläranlage, Radios, Computernetzwerk-Geräte.

Der Schaden, davon geht Schulz inzwischen aus, sei gar nicht durch den Blitzeinschlag entstanden, sondern auf Grund eines Fehlers der Installation der Wemag-Freileitung.

Die Suche nach einem Verantwortlichen bei der Wemag, der den Schaden übernimmt, erwies sich für Familie Schulz zunächst als schwierig. Sie befürchteten einen langen Rechtsstreit. Wolfgang Schulz wandte sich an unsere Zeitung und schilderte den Fall.

SVZ konfrontierte damit den Energieversorger.

„Wir wollen uns nicht streiten“, versicherte Jost Broichmann, Pressesprecher der Wemag, gegenüber SVZ. „Dass wir den Schaden regulieren, steht außer Frage“, so Broichmann zum Fall Goldenbow. Broichmann vermutet, dass der Defekt an der Installation vom Gewitter ausgelöst wurde. Nicht durch einen Blitzschlag, sondern durch starke Winde, die auf die Freileitung gewirkt haben.

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