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Knöllchen in Parchim : Plötzlich gab es Strafzettel

vom
Aus der Redaktion der Parchimer Zeitung

SVZ-Leser schildert Erlebnisse / SVZ konfrontiert damit die Stadtverwaltung

von
erstellt am 11.Jun.2014 | 15:21 Uhr

„Es ist einfach lächerlich“, sagt Wolfgang Klokow. Wir treffen ihn vor dem Grundstück seines Sohnes in der Parchimer Gillhoffstraße, wo kürzlich ein Ordnungshüter der Stadt seiner Enkelin einen Strafzettel verpasst hatte, weil sie falsch geparkt haben soll.

Die Buße ist bezahlt, über das Strafmandat wundern sich indes bis heute sowohl Wolfgang Klokow als auch sein Sohn Michael. Seit mehreren Jahren wird auf dem gepflasterten Streifen neben dem Grundstück geparkt. Keiner störte sich daran und keiner glaubte auch etwas Unrechtes zu machen. Jetzt wurde Wolfgang Klokows Enkelin aber vorgeworfen, sie habe ihr Auto auf dem Bürgersteig abgestellt. Ein solcher war für die Anlieger gar nicht ersichtlich, zumal es keine Bordsteine gibt. Die Fläche neben der Asphaltfahrbahn ist gepflastert.

Auf Nachfrage im Parchimer Ordnungsamt erfuhren die Klokows, dass aber der farbliche Unterschied die Abgrenzung darstellt. Die Fläche mit rötlichen Pflastersteinen sei der Gehweg - Parken verboten. Auf den grauen Randstreifen dürfe hingegen geparkt werden. Die Anlieger seien extra dicht an die Seite heran gefahren, erfuhr SVZ, um die Straße nicht zuzuparken. Die Parkplätze in dem Gebiet seien rar, sagen die Klokows. Obgleich es Abstellmöglichkeiten auf allen Grundstücken gibt.

SVZ konfrontierte die Stadtverwaltung Parchim mit dem Fall. Die Antwort lesen Sie in der Printausgabe und im E-Paper.

Und was sagen andere Parchimer SVZ-Leser zum Thema Parken und Strafzettel für Autofahrer in der Kreisstadt? Schreiben Sie uns, liebe Leser: parchim@svz.de


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