Vorsicht geboten : Pilzsaison beginnt nur zaghaft

Auch wenn die Ausbeute derzeit noch gering ist, wird Pilzberater Jürgen Gärtner von eifrigen Sammlern bereits regelmäßig um fachlichen Rat gebeten.
Auch wenn die Ausbeute derzeit noch gering ist, wird Pilzberater Jürgen Gärtner von eifrigen Sammlern bereits regelmäßig um fachlichen Rat gebeten.

Sammlern schätzen Parchimer Region / Verwechslungsgefahr groß / Pilzberater sind gut vorbereitet und vielfach gefragt

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29. Juli 2015, 13:07 Uhr

Bei seinen Waldspaziergängen hat ihn Jürgen Gärtner stets dabei: Seinen Weidenkorb, in den eine große Portion Wald- und Wiesenpilze passen würde. Doch im Moment konnte auch der Fachmann nur einzelne Exemplare mit nach Hause bringen. „Es gibt natürlich bereits Pilze wie beispielsweise Pfifferlinge und Hexenröhrlinge, aber längst nicht überall“, räumt er ein. „Die vielen Pilzsammler müssen einfach noch etwas Geduld haben, aber wenn das Wetter mitspielt, Wärme und Feuchtigkeit im richtigen Verhältnis eintreten, steht einem gutem Pilzjahr nichts im Wege“, ist sich Jürgen Gärtner, der sich mit dem Thema schon mehr als vier Jahrzehnte intensiv beschäftigt, sicher. Jürgen Gärtner hatte als junger Mann beim Pilzesammeln sein Schlüsselerlebnis. Bei einem Campingurlaub hätte er fast eine Pfanne mit Hexenröhrlingen zubereitet. Zweifel und der Gang zum Experten bewahrten ihn und die Familie vor einem folgenreichen Abendessen. Danach wollte er es genau wissen und wurde selbst Pilzberater.

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