Böse Überraschung in Parchim : Pflaster am Neuen Markt abgesackt

Tragschicht unter Pflastersteinen abgesackt: Der Boden muss neu angeglichen und verlegt werden. Nadja hoffmann
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Tragschicht unter Pflastersteinen abgesackt: Der Boden muss neu angeglichen und verlegt werden. Nadja hoffmann

Tiefe Bodendellen verlängern die Bauarbeiten auf dem Neuen Markt. Bei den Vorbereitungen der Markierungsarbeiten hat sich herausgestellt, dass Teile des Parkplatzes abgesackt sind.

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11. September 2012, 06:52 Uhr

Parchim | Tiefe Bodendellen verlängern die Bauarbeiten auf dem Neuen Markt. Bei den Vorbereitungen der Markierungsarbeiten hat sich herausgestellt, dass Teile des Parkplatzes abgesackt sind. "Als die Autos hier standen, hat man es so noch nicht gesehen. Nun müssen erst einmal die Pflastersteine raus und der Parkplatz wieder begradigt werden", erzählt Wallfried Stapelfeldt vom städtischen Betriebshof Parchim. Eine Fläche von rund 50 Quadratmetern wird ausgehoben und an den notwendigen Stellen ausgebessert. Die Ursache für das Absacken der Pflastersteine ist jedoch nicht sicher. "Es kann sein, dass es irgendwann mal eine Unterspülung gab und deshalb der Boden an dieser Stelle absackt", so Stapelfeldt. Die Straßen- und Wegebau GmbH Schwarz wurde extra von der Baustelle am Stadthaus abberufen, um neben den Markierungsarbeiten den Schaden zu beheben. Die nicht betroffenen Stellen auf dem Parkplatz werden währenddessen neu besprüht.

Die alten Parkplätze waren rechtwinklig angelegt. Jetzt entstehen Parklücken im Fischgrätenmuster zur Fahrtrichtung. "Das erleichtert das Ausparken. So hat man vor allem eine bessere Sicht beim Rückwärtsfahren", erzählt Pressesprecher der Stadt Parchim Sven Weise. Neu wird auch sein, dass die insgesamt zwei Behindertenparkplätze an die Lange Straße verlegt werden.

Die Farbe auf die Pflastersteine aufzutragen ist jedoch nicht ganz einfach. "Eigentlich übernimmt diese Arbeit immer unsere Hochdruckmaschine. Doch die Unebenheiten hier auf den Pflastersteinen sind so groß, dass alles mit der Hand aufgesprüht werden muss", erklärt Wallfried Stapelfeld. Auf die frische Farbe wird dann eine Mischung aus Granulat gestreut.

Eine weitere Besonderheit ist auch, dass die Farbe nicht so tief in die Steine eindringt, was zur Folge hat, dass die Erneuerungen häufiger vorgenommen werden müssen, als auf Asphalt. "Die Autos fahren die Farbe von den Pflastersteinen schneller ab. Auf einem Parkplatz muss rund alle zwei Jahre die Markierung erneuert werden. Auf einer Pflasterstraße, wie auf dem Moltkeplatz, sogar alle halbe Jahre."

Im Laufe der Woche werden die fertig markierten Parklücken teilweise freigegeben. Weiter Parkmöglichkeiten befinden sich unter anderem Am Fischerdamm.

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