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Debatte um Parkverbot für LKW-Auflieger : Parken auch in Mestlin heißes Thema

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Ein seit langem diskutiertes Parkverbot für Trailer soll auf dem Marx-Engels-Platz durchgesetzt werden. Auf der jüngsten Gemeindevertretersitzung wurde ein Vorschlag eingebracht, der etwa 600 Euro kosten würde.

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erstellt am 14.Feb.2012 | 10:30 Uhr

Mestlin | Ein seit langem diskutiertes Parkverbot für Trailer soll auf dem Mestliner Marx-Engels-Platz durchgesetzt werden. Auf der jüngsten Gemeindevertretersitzung wurde der Vorschlag eingebracht, dass an allen drei Zufahrten zum Platz das Verkehrsschild 286-50 (eingeschränktes Halteverbot) und ein Zusatzschild 10-10 (Anhänger) aufgestellt werden solle. Dies würde, so das Ordnungsamt des Amtes Goldberg-Mildenitz, etwa 600 Euro kosten.

Ziel der Gemeindevertreter sei es, das Abstellen der Trailer auf diesem Platz zu unterbinden. Allerdings wies ein im Publikum sitzender ehemaliger Fahrschullehrer darauf hin, dass dies nicht so einfach gemacht werden könne. So wäre die Auslegung so eines Verkehrsschildes und des Problems umstritten, argumentierte er. Nun soll er andere machbare Vorschläge einbringen, hieß es. Außerdem, so erfuhr unsere Redaktion, bedarf so ein Aufstellen von Verkehrszeichen der zuständigen Genehmigung durch die kreisliche Verkehrsbehörde.

Ein weiteres Thema waren die Hauptsatzung der Gemeinde und die Geschäftsordnung der Gemeindevertretung. Durch die neue Kommunalverfassung sind die Städte und Gemeinden angehalten, ihre Dokumente zu aktualisieren und die "geschlechtergerechte Sprache" einzuführen. So muss es zukünftig heißen Gemeindevertreter/Gemeindevertreterin, Bürgermeister/Bürgermeisterin…

Eine positive Nachricht gibt es auch für alle Eltern, die ihre Sprösslinge in der Kindertagesstätte "Storchennest" unterbringen. Der Anteil der Gemeinde an den Betreuungskosten beläuft sich weiter auf 60 Prozent. Für Kinder, die außerhalb der Wohnsitzgemeinde und bei Tagesmüttern untergebracht werden, werden 50 Prozent der Kosten übernommen.

Wie Bürgermeister Uwe Schultze mitteilte, leben derzeit 69 Frauen und Männer in der Gemeinde, die ohne Arbeit sind. Vor einem Jahr waren es noch 55 Personen.

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