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Immaterielles Kulturerbe : Parchimerin schlägt Martinimarkt vor

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

„Ich sehe diesen Antrag als eine große Chance, uns und unsere Stadt in der Wahrnehmung aller Bürger zu stärken“

von
erstellt am 12.Jul.2015 | 09:00 Uhr

Steffi Schröder warb auf der jüngsten Stadtvertretersitzung in dieser Woche als Einwohnerin dieser Stadt darum, den weithin bekannten Parchimer Martinimarkt in das bundesweite Verzeichnis immateriellen Kulturerbes aufnehmen zu lassen. „Ich sehe diesen Antrag auf Eintrag in das bundesweite Verzeichnis als eine große Chance, uns und unsere Stadt in der Wahrnehmung aller Bürger Parchims und all ihrer Gäste auf eine ganz besondere Art zu stärken“, untermauerte Steffi Schröder im Rahmen der Bürgerfragestunde. Ihre Anfrage wurde von vielen Stadtvertretern als erste Reaktion spontan mit zustimmendem Applaus quittiert. Die UNESCO hat 2003 das Übereinkommen zur Erhaltung des Immateriellen Kulturerbes beschlossen. In Deutschland trat es am 9. Juli 2013 in Kraft. Die erste Ausgabe des bundesweiten Verzeichnisses wurde im Dezember 2014 veröffentlicht, 27 Kulturformen sind darin aufgenommen, darunter auch einige regionale Bräuche. Steffi Schröder erwähnte in ihrer Anfrage als Beispiele das Niederdeutsche Theater als norddeutsches Kulturerbe, das Bikerrennen als ein Frühlings- bzw. Fastnachtsfest auf den friesischen Inseln und das Malchower Volksfest als ein 160 Jahre altes Heimatfest. Die derzeitige Bewerbungsrunde läuft noch bis zum 30. Oktober 2015.

Der Parchimer Martinimarkt gilt als einer der größten Jahrmärkte in Mecklenburg mit einer mehr als 100-jährigen Tradition. Er lockt an jedem ersten Novemberwochenende Tausende Besucher aus Nah und Fern in die Eldestadt. 

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