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Geforscht : Parchimer Stätten der Gastlichkeit

vom
Aus der Redaktion der Parchimer Zeitung

Brunhilde Lewerenz hat sich zehn Jahre mit der Geschichte der Gastronomie und Hotellerie in Parchim beschäftigt

von
erstellt am 13.Feb.2017 | 21:00 Uhr

Zehn Jahre am Stück waren Orte der Gastlichkeit in der Eldestadt der Forschungsgegenstand von Brunhilde Lewerenz. Jetzt hat die Hobbychronistin ihre Recherchen zur Geschichte der Gastronomie und Hotellerie in Parchim offiziell beendet: Ihre akribisch geordnete Materialsammlung umfasst fünf pralle Aktenordner, die im Museum der Stadt Parchim, das ihr natürlich auch eine wichtige Quelle war, jedem Interessenten zugänglich sind. Zusätzlich übergab Brunhilde Lewerenz in diesen Tagen einen USB-Stick an die Leiterin des Parchimer Stadtarchives Petra Ebert. Er enthält eine elektronisch aufbereitete Zusammenfassung ihrer Dokumentation sowie Zeittafeln zur Geschichte von 36 Gaststätten. Zugleich äußerte die Chronistin den Wunsch, dass es gelingen möge, jemanden zu finden, der an ihr „Kneipen-Projekt“ anknüpft und es weiterführt. „In dem Thema steckt noch so viel Potenzial. Ich bin mir sicher, dass die Arbeit für weitere zehn Jahre reicht“, sagt Brunhilde Lewerenz. Und ganz tief im Innern schwingt da auch die heimliche Hoffnung durch, dass Parchims Kneipengeschichte vielleicht eines Tages in Form einer Broschüre bewahrt wird.

Nachdem Brunhilde Lewerenz sich vorrangig auf die Historie von Gaststätten und Hotels aus längst vergangenen Zeiten bzw. mit einer sehr langen Tradition konzentriert hat, biete nun zum Beispiel die Gastronomie in der DDR-Zeit einen neuen Anknüpfungspunkt. Als „Zusatzarbeit“ fügte Brunhilde Lewerenz ihrer Dokumentation bereits einen kleinen Exkurs in die heutige Zeit an: Ihr Mann Hans-Jochen machte sich 2013 auf den Weg, um bis hin zum Imbiss alle Orte, in denen man einkehren konnte, zu fotografieren.

 

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