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Regionalfinale des 15. Erdgaspokals : Parchimer kochen sich zum Sieg

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Putzen, schnippeln, kochen, anrichten, servieren - all diese Aufgaben haben die drei Teams beim Regionalfinale des 15. Erdgaspokals erledigen müssen. Aufgeregt waren alle, denn sonst stehen die Schüler nicht am Herd.

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erstellt am 14.Mär.2012 | 10:08 Uhr

Schwerin | Putzen, schnippeln, kochen, anrichten, servieren - all diese Aufgaben haben die drei Teams beim Regionalfinale des 15. Erdgaspokals erledigen müssen. Aufgeregt waren alle Teilnehmer, denn sonst stehen die Schüler nicht am Herd. "Wir waren ganz schön aufgeregt, wie bei einer Achterbahnfahrt kurz vorm Looping", erzählt Ann Kathrin Gerhardt, Siebtklässlerin der Rastower Dr.-Ernst-Alban-Schule die Gefühle vor dem Regionalfinale. Die Nervosität ließ aber mit der Zeit ein bisschen nach, schließlich klappte auch alles reibungslos. Von der Tisch-Deko über die Vorspeise und das Hauptgericht bis hin zum Dessert waren die vier Mädchen sehr zufrieden mit sich. Doch noch war nichts entschieden und die Konkurrenz aus Schwerin und Parchim stark.

Jedes Team hatte sich ein anderes Thema ausgesucht. Die Rastower hatten sich für ein mediterranes Menü entschieden: Hochzeit in Spanien. Vorweg gab es deshalb eine Kulinarische Vorspeise, die aus Melone mit Schinken und Frischkäse sowie Römersalat bestand. Auch die Hauptspeise blieb spanisch: Serviert wurde Heilbuttfilet mit Kirschtomaten an Limettensalsa und Kartoffeltortilla. Während die Schüler der Dr.-Ernst-Alban-Schule sich für eine kulinarische Reise in den Süden Europas entschieden hatten, wechselten die Mädchen der Schweriner Ecolea sogar den Kontinent. "Hoch hinaus in Asien" lautete hier der Titel des Menüs. Damit belegten sie den zweiten Platz.

Freudentaumel gab es schließlich bei der Truppe aus Parchim: Björn Rogmann und seine Mädels können sich freuen, als Erstplatzierte fahren sie zum Landesfinale nach Rostock und drehten dort um den Einzug ins Bundesfinale an. Leicht wird es nicht, deshalb wird das gleiche Drei-Gang-Menü wie bereits beim Regionalfinale aufgetischt: "Aus dem Norden kommen wir, wo es weht eine steife Brise vom Meer". So lautete das Motto der drei Gerichte. "Zu unserem Mecklenburg-Vorpommern gehört das Meer und das wollten wir in den Gerichten widerspiegeln, denn auch die Urlaubsküche an der Ostsee ist sehr lecker", begründete Team-Mitglied Antonia Block die Entscheidung für ein nordisches Menü. Nicht nur damit hat das Team der Johann Wolfgang von Goethe Schule aus Parchim bei der Jury gepunktet, sondern auch beim Geschmack und bei der Präsentation. Doch die Entscheidung war knapp, so Jury-Chef Hans-Werner Figura.

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