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Stadtgeschichte : Parchimer Geschichte lernt laufen

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Aus der Redaktion der Parchimer Zeitung

Alltagsleben der 1930er Jahre wird lebendig / Historiker spricht von „sensationellem Fund“ / Digitalisierung der Zelluloidstreifen geplant

svz.de von
erstellt am 27.Dez.2015 | 13:28 Uhr

Für Museumschef Wolfgang Kaelcke ist das Sammeln viel mehr als eine Leidenschaft. Da ist es verständlich, dass zunächst jeder Gegenstand, jedes Buch oder Dokument aus früheren Zeiten von ihm gleichermaßen geschätzt wird. Es lässt aufhorchen, dass der Historiker in diesen Tagen von einem „Schatz“ spricht, der ihm vor Monaten unvermittelt ins Haus gebracht wurde.

Konditormeister Lothar Scholz kam eines Tages mit einem nostalgischen Filmapparat und einer Kiste, die rund 20 Metalldosen mit sorgsam aufgerollten Zelluloidfilmen enthielt, ins Heimatmuseum. Zelluloid wurde von 1891 bis 1940 für Filmaufnahmen verwendet. Lothar Scholz hat das Material, dass von der Parchimer Kaufmannsfamilie Wolff stammt, die an der Stelle des späteren Cafés in der Blutstraße 8 ein Bekleidungsgeschäft betrieb, übernommen. Schon das Material ließ ahnen, dass es sich um historisches Aufnahmen handeln muss. „Es ist eine kleine Sensation, dass uns erstmals bewegte Bilder aus den 1930er Jahren zur Verfügung stehen“, macht Wolfgang Kaelcke aus seiner Begeisterung keinen Hehl.

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