Urteil : Parchimer Brandstifter müssen ins Gefängnis

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Nach mehreren Busbränden in Parchim hat der Bundesgerichtshof gegen einen der Beteiligten die Revision verworfen.

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25. November 2014, 10:53 Uhr

Der Bundesgerichtshof hat in einem Beschluss vom 4. September diesen Jahres (Az. 1StR 70/14) über die Revisionsanträge der Angeklagten Michael M. und Daniel S. entschieden. Beide Angeklagten waren vom Schweriner Landgericht im Mai 2013 verurteilt worden. Vier Jahre und sechs Monate Haft gab es für den Angeklagten Michael M. (40) wegen Steuerhinterziehung von insgesamt 282 150 Euro in drei Fällen und der Anstiftung zur Brandstiftung. Drei Jahre und sechs Monate Haft lautete das Urteil für Daniel S. (27) wegen Brandstiftung. In beiden Urteilen bezog sich das Landgericht auf den Großbrand in Parchim vom 6. Januar 2012 auf dem Gelände des damaligen Reisedienstes Parchim, bei dem acht Busse und eine Unterstellhalle vernichtet wurden.
Wie jetzt offiziell bekannt wurde, hat der 1. Strafsenat des Bundesgerichtshofes am 4. September 2014 das Schweriner Landgerichtsurteil gegen Michael M. bestätigt und die Revision verworfen.
In Sachen Daniel S. hat der Bundesgerichtshof den Fall an eine andere Kammer des Landgerichts Schwerin verwiesen. Daniel war wegen der Busbrände inklusive der Unterstellhalle in Parchim verurteilt worden. Die Unterstellhalle war jedoch nicht Gegenstand der Anklage.

Insgesamt waren es 24 Busse, die im Zeitraum 2011 und 2012 ein Opfer der Flammen wurden.

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