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PaNAk auf Tour : Parchimer auf Reise durch die Weltmeere

vom
Aus der Redaktion der Parchimer Zeitung

Parchimer Nachwuchsakademie lud Mädchen und Jungen zum Ausflug ins Stralsunder Ozeaneum ein

von
erstellt am 25.Sep.2016 | 23:59 Uhr

Nach den Exkursionen in die Lewitz und ins PhanTechnikum in Wismar stand am Wochenende der nächste größere Ausflug der Nachwuchsakademie an. Ziel war diesmal das Ozeaneum in Stralsund. Die Teilnehmer kamen aus der Walter-Husemann-Schule in Goldberg, der Fritz-Reuter-Schule und vom Friedrich-Franz-Gymnasium in Parchim, auch Jugendliche aus der Flüchtlingsunterkunft waren dabei.

Pünktlich startete der Bus der Verkehrsgesellschaft Ludwigslust-Parchim mit Fahrer Gisbert Kosan in der Kreisstadt und lud in Mestlin und Goldberg weitere Mitfahrer ein. Froh gelaunt ging es bei sonnigem Wetter auf der Autobahn in die Hansestadt. Unterwegs kontaktierte Maik Wesenberg das Ozeaneum und gab die aktuellen Zahlen der Teilnehmer durch, um Eintrittskarten und Mittagessen vorab zu konkretisieren. Da gab es die erste Überraschung. „Für die acht Jugendlichen mit Migrationshintergrund sponsern wir die Eintrittskarten“, hieß es vom Ozeaneum und das sei „unser Beitrag für eine Integration“. Das freute die Organisatoren um Maik Wesenberg und Prof. Dr. Bernd Klausch, denn der Finanzrahmen der Nachwuchsakademie ist doch relativ eng gestrickt. „Möglich wurde diese Exkursion nur durch die Unterstützung des Landtagsabgeordneten Wolfgang Waldmüller und der Landesregierung, die Fördermittel bereitstellten“, sagt Prof. Klausch.

Sicher angekommen am Hafen der Hansestadt ging es sogleich in das außergewöhnliche Museum, sozusagen auf eine Reise an und in die Tiefsee der Welt. In vier Gruppen aufgeteilt gab es Führungen und eine Wissensrallye. Gudrun Harke vom Ozeaneum war eine der sach- und fachkundigen Führerinnen, sie stellte sich auch sehr gut auf das jugendliche Alter der Gruppe ein.

Auch die 18-jährigen Yussef, Khalil und Mahmoud, die die 9. Klasse des Friedrich-Franz-Gymnasiums besuchen, waren angesichts der riesigen Aquarien und der darin lebenden Fische erstaunt. Die drei stammen aus Syrien, sind vor dem Krieg geflohen und leben seit einem Jahr in Deutschland. In Schwerin haben sie Deutschkurse besucht und können sich bereits bestens verständigen.

Vor dem Riesenhai und dessen großem Maul, im den senkrecht ein Mensch passen könnte, haben sie ein wenig Respekt. Auch die anderen Kinder und Jugendlichen staunen angesichts der Riesenfische, darunter ein 26 Meter langer Blauwal. Auch ganz kleine, noch ungeborene Katzenhais (eine Art Embryo) waren zu bestaunen, die in Kapseln an Pflanzen hängend bis zur Geburt nach sechs bis neun Monaten sich selbst überlassen sind.

Nach einer Stunde ist die Führung (leider) zu Ende, die auf Grund der Zeit nur einen Ausschnitt aus dem großen Angebot dieses außergewöhnlichen Museums bieten kann.

Die Mitglieder der Gruppe, die gerade an keiner Führung teilnahmen, waren auf der Suche nach Antworten auf die Fragen der Wissensrallye.Dafür war es nötig, auf eigene Faust einige Nachforschungen zu betreiben.

Nach dem Wissenshunger wurde auch der echte Hunger gestillt und nach einigen Pokemon-Jagden im Hafenbereich ging es mit vielen neuen Eindrücken in Richtung Heimat.

 



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