Zierkirsche und Spielgeräte : Parchim soll noch grüner werden

Auch aus der Vogelperspektive nicht zu übersehen: Die Stadt Parchim hat eine eindrucksvolle grüne Lunge. Fotos: Wolfried Pätzold
1 von 3
Auch aus der Vogelperspektive nicht zu übersehen: Die Stadt Parchim hat eine eindrucksvolle grüne Lunge. Fotos: Wolfried Pätzold

Zwei Freiräume in der Altstadt sollen aufgewertet werden

von
27. Juni 2016, 23:59 Uhr

Die Kreisstädter schätzen ihre grüne Lunge und wollen sich auf dem Erreichten keineswegs ausruhgen. Auch in der historischen Altstadt soll sich nun wieder etwas tun. Lücken, die nach dem Abriss von nicht mehr zu rettenden Häusern entstanden sind, eröffnen für die Neugestaltung Möglichkeiten. Im Kreuzungsbereich Hakenstraße/Rosenstraße und auf einer Fläche Neue Mauerstraße/Brennereigang gibt es seit einigen Jahren zwei Freiräume. „Mittelfristig sollen sie intensiver genutzt werden und vor allem zum Verweilen einladen“, so die Stadtplaner, die damit auch Plätze für die Bewegung mitten in der Altstadt anbieten möchten.

Die Pläne haben bereits Konturen angenommen. Vorgesehen ist eine attraktive Bepflanzung, die Befestigung der Flächen und das Aufstellen von Bänken und Spielanlagen. Dabei spielen natürlich auch die Kosten eine Rolle. So ist geplant, dass dafür benötigte Steine und Borde allesamt aus Restbeständen stammen, die vom Bauhof der Stadt Parchim zur Verfügung gestellt werden.

Im Bereich Hakenstraße/Rosenstraße soll ein diagonaler Weg angelegt werden. Auf einer Rasenfläche sind Spielangebote – drei kleine Wipp-, Schwing- und Balanciergeräte – vorgesehen und zur Zierde wird es an der vorbeiführenden Straße eine Pflanzfläche geben. Auch an zwei Sitzbänke haben die Planer gedacht. Zu den Nachbarhäusern ist eine Abgrenzung mit Sträuchern angedacht. Mit „Pink Perfection“, eine kleinkronige Zierkirsche, soll ein Blickpunkt und ein räumlicher Abschluss geschaffen werden.

Auch am Eckpunkt Neue Mauerstraße/Brennereigang soll es künftig zwei funktionelle Bereiche geben. Ein kleiner Platz wird für Spiel und zum Verweilen sowie eine zweite Fläche für die aktive Grüngestaltung diesmal mit Hochbeeten genutzt. Die Stadtplaner wollen drei schmale Zugänge anlegen und auf einen dabei entstehenden zentralen Platz eine Sitz- und Hockerbank und ein Spielgerät platzieren. Die Begrenzung könnten dann rund 45 Zentimeter hohe Hochbeete bilden. Für eine Esche, die gefällt werden müsste, soll ein starkwüchsiger Amberbaum geplanzt werden.

Schon die Pläne, die am Abend der Bürgerinformationsveranstaltung im Detail erläutert werden, dürften genügend Anlass für Diskussionen bieten. Dabei sind Vorschläge der Anwohner durchaus erwünscht. Schon bei früheren innerstädtischen Baumaßnahmen hat der frühzeitige Dialog zwischen Stadtverwaltung, Architekten und Sanierungsträgern dazu geführt, dass die Pläne noch einmal überarbeitet wurden. Die Stadt hofft nun, dass das Gesprächangebot angenommen wird.  

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen