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Parchimer Zeitung

24. November 2017 | 14:07 Uhr

Bauprojekte : Parchim öffnet sich zum Wasser

vom
Aus der Redaktion der Parchimer Zeitung

Vorbereitungen für mehrere Baumaßnahmen der Stadt laufen auf Hochtouren / Kaum Verkehrseinschränkungen zu erwarten

von
erstellt am 21.Jan.2015 | 12:35 Uhr

Auch wenn der Name „Venedig des Nordens“ für Parchim etwas zu hoch gestapelt wäre,  macht die Lage  an der Elde und deren Nebenarmen durchaus den Reiz der Stadt aus. „Dem trägt die Stadtplanung seit Anfang der 90er Jahre Rechnung“, betont der zuständige Fachbereichsleiter Frank Schmidt. Im Rathaus laufen die Vorbereitungen für Baumaßnahmen, die dem Rechnung tragen. Im Frühjahr wird zunächst die weitere Freilegung des Färbergrabens, der sich bislang nur teilweise sicht- und erlebbar durch die Altstadt schlängelt, in Angriff genommen. „Einheimische und Besucher der Stadt können dann durchgehend vom Parkplatz am Burgdamm bis zum Fischerdamm unmittelbar am rauschende Bach spazieren gehen“, so Frank Schmidt. Das bereits vor Jahren fertig gestellte Stück wird bekanntlich gut angenommen. Erfreulich ist, dass Mittel des Bundes und des Landes dafür in Anspruch genommen werden können.

Ganz in der Nähe, Auf dem Brook, sollen ebenfalls in diesem Jahr die Bagger anrollen. „Die Uferkante muss dringend saniert werden“, gibt der Fachbereichsleiter zu bedenken. Dies sei auch eine Vorleistung für die geplante energetische Sanierung des Quartiers. Betroffen von dieser Baumaßnahme sind einzelne Parkflächen, für den Durchgangsverkehr spielt sie keine Rolle.

Grüne Mitte komplettFür das größte Bauvorhaben des Jahres, den Neubau eines Hortes für die Diesterwegschule am Fischerdamm , laufen derzeit Ausschreibungen. In der Weststadt soll die Grüne Mitte 2015 vollendet werden. „Die Wobau hat sich mit dem Teilabriss von leer stehenden Neubauten stark engagiert“, betont  Frank Schmidt. Groß sei die Freude, dass die „unendliche Geschichte“ um die Fertigstellung der so genannten „Hinteren Andienung“ zur Blutstraße nach Jahrzehnten in diesen Tagen vollendet werden kann. Mit dem rund 100 Meter langen Straßenabschnitt können Anlieger unabhängig von Nutzungszeiten der Fußgängerzone zu ihren Grundstücken gelangen.

Mitarbeiter des städtischen Betriebshofes haben in dieser Woche bereits eine verwilderte Fläche an der Schweriner Straße/Voigtsdorfer Weg beräumt. Der dort vorhandene Parkplatz, der gerne von Anwohnern aber auch Gästen der Stadt genutzt wird, um ins Naherholungsgebiet am Wockersee zu gelangen, wird erweitert.

Auf dem Weg zur fahrradfreundlichen Stadt gibt es zwei Hoffnungsschimmer. Das zuständige Straßenbauamt Schwerin hat angekündigt, den maroden Radweg in der Lübzer Straße endlich auf Vordermann zu bringen. Die Stadt macht sich dafür seit Jahren stark, ist aber auf Entscheidungen aus der Landeshauptstadt angewiesen. Bei einem zweiten Vorhaben, dem Ausbau der Straße Marstall, ist dagegen die Stadt zuständig. „Wichtig ist uns, dass diese Altstadtstraße radfahrerfreundlicher wird“, so Frank Schmidt. Dafür soll neben der Gosse Großpflaster eingesetzt werden. Auch der behindertengerechte Ausbau wurde im Vorfeld der Planung mit Betroffenen besprochen. Wann die Baumaßnahme begonnen wird, stehe allerdings noch nicht fest. Das Projekt kostet 270 000 Euro.

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