Geschichte : Parchim erinnert an Befreiung

Eberhart Schultze legt einen Kranz nieder
Eberhart Schultze legt einen Kranz nieder

Gedenken an den 8. Mai 1945 am sowjetischen Ehrenfriedhof in Parchim / Vertreter der Russischen Botschaft zu Gast

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17. Mai 2015, 14:03 Uhr

Gedenken 70 Jahre nach Kriegsende an sowjetischen Gräbern in Parchim: Am Sonnabend legten anlässlich des Jubiläums des Tages der Befreiung Deutsche und Russen Kränze auf dem sowjetischen Ehrenfriedhof in Parchim nieder.

Mit Nikolai A. Moniakov, Vitaly Novoseltsev und Alexander Laptev waren aus diesem Anlass gleich drei stellvertretende Attachès der Russischen Botschaft nach Parchim gekommen. Damit die Botschaftsvertreter daran teilnehmen konnten, hatten die Parchimer die Gedenkveranstaltung eigens um acht Tage verschoben.

190 Gräber gibt es auf dem sowjetischen Ehrenfriedhof in Parchim. Ihre letzte Ruhestätte fanden hier Soldaten der Roten Armee, die zwischen 1945 und 1948 in der Parchimer Region starben - ob im Kampf oder auch durch Krankheit. Begraben liegt hier auch ein nur wenige Monate altes Kind. Ein sowjetischer Militärarzt hatte nach Kriegsende Frau und Kind nach Parchim geholt, weiß Eberhart Schultze. Der Chronist hat das Ende des zweiten Weltkrieges in Parchim erforscht und beschrieben. Er berichtete in einem Beitrag in unserer Zeitung, dass die Stadt Parchim am Kriegsende, am 3. Mai, kampflos an die Rote Armee übergeben wurden. Die damaligen Akteure konnten so verhindern, dass 1945 große Teile Parchims vernichtet wurden.

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