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Nach Verkehrsunfall : Parchim diskutiert über gefährliche Zebrastreifen

vom
Aus der Redaktion der Parchimer Zeitung

Nach dem Unfall auf dem Fußgängerübergang am Moltkeplatz weisen unsere Leser auf weitere Problem-Bereiche hin

von
erstellt am 13.Feb.2015 | 20:00 Uhr

Der Verkehrsunfall am Dienstagabend, bei dem eine Frau auf einem Fußgängerüberweg am Moltkeplatz angefahren wurde (SVZ berichtete), lässt die Parchimer nicht kalt. Dafür steht die Diskussion auf unserer Facebookseite über das generelle Problem mit Zebrasteifen in Parchim.

„Mich wundert, dass da noch nicht mehr passiert ist“, so Conny Hurmer zum Übergang am Moltkeplatz. „Ich geh’ da gar nicht mehr rüber, viel zu gefährlich!“ Ähnlich äußern sich andere Leser, so Manuel Mibs. Da müsse man dreimal kucken und mit Kindern noch mehr aufpassen. „Da wurde ich auch schon öfters übersehen und ignoriert.“

Andere Parchimer weisen auf noch mehr gefährliche Übergänge hin, so Manja Engelberg: „Am Zebrastreifen vor der Goethe-Schule ist die Situation ähnlich.“ Dem stimmt Andreas Schröder zu: „Es ist echt selten, dass da überhaupt einer anhält. Aber schlimmer sei der Übergang in der Mühlenstraße/Ecke Neuer Markt... “ Vanessa Schulz berichtet von einer Situation nahe der Fischerdamm-Halle, wo ein älterer Herr fast angefahren wurde, weil der Fahrer eines Pkw nicht nach vorne, sondern nach hinten geschaut und Gas geben hat.

Madlen Mimietz gibt zu bedenken: „Wie kann man die Zebrastreifen auch direkt hinter einem Kreisverkehr bauen?“ Der schlimmste Zebrastreifen für sie ist beim Friedhof. Da haltet fast keiner an, weil man durch die Bäume die Leute kaum sehen könne. Max Mueller weist auf Autofahrer hin, für die nicht nicht nur der Zebrasteifen, sondern der Kreisel selbst ein Problem ist. Die Hälfte würde falsch blinken und würden Radfahrer regelrecht ignoriert im Kreisel. „Ist mir selbst passiert, jeder Autofahrer hat mich ignoriert, und wenn ich nicht aufgepasst hätte, wäre ich dreimal unter die Räder gekommen.“

Eine andere Facebooknutzerin, die sich „Kaddy Ist Hier“ nennt, berichtet, dass auch die Zebrastreifen beim DRK-Kindergarten meist ignoriert werden, obwohl sie eigentlich nicht zu übersehen sind.

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