Flughafen Parchim : Pang meldet sich: Ich bin doch Geschäftsführer

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Zu der vom NDR erwähnten finanziellen Schieflage von LinkGlobal wollte sich Naujoks nicht äußern

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26. Oktober 2017, 20:55 Uhr

Der chinesische Betreiber des Flughafens Parchim, Jonathan Pang, hat verwundert auf Medienberichte reagiert, wonach er nicht mehr Geschäftsführer der Logistik-Firma LinkGlobal in Deutschland sein soll. Der Vertreter des Unternehmens in Deutschland, der Rechtsanwalt Helmut Naujoks, erklärte heute: „Pang hat mir ganz klar gesagt, dass er weiterhin Geschäftsführer von LinkGlobal ist.“

Der Sender NDR1 Radio MV hatte berichtet, im Geschäftsbericht von LinkGlobal tauche Pangs Name nicht mehr auf. Als Geschäftsführer werde Ren Yongsheng aufgeführt. Naujoks sagte, er selbst und Pang könnten sich das nicht erklären. Pang sei die gesamte vergangene Woche geschäftlich in Deutschland gewesen. „Er weiß von nichts“, sagte Naujoks. Zu der vom NDR erwähnten finanziellen Schieflage von LinkGlobal wollte sich Naujoks nicht äußern.

Im September hatte Pang sich noch am Bieter-Wettstreit um die insolvente Fluggesellschaft Air Berlin beteiligt. Allerdings hatte er die Offerte eine knappe Woche nach Fristablauf abgegeben. Naujoks zufolge war ihm eine Fristverlängerung gewährt worden, weil es längere Zeit dauerte, die Unterlagen ins Chinesische zu übersetzen.

Da Pang bei Air Berlin nicht zum Zug kam, werde derzeit eine Klage gegen die Vergabepraxis geprüft. Hinter Pang steht in dem Fall ein chinesischer Staatskonzern.

Der Landkreis Ludwigslust-Parchim reagierte auf die Berichte über einen möglichen Wechsel an der Spitze der Betreibergesellschaft des Flughafens gelassen. Zu Jonathan Pang habe es wohl seit 2015 keinen persönlichen Kontakt mehr gegeben, sagte ein Sprecher. LinkGlobal habe aber jede Verpflichtung gegenüber dem Landkreis eingehalten. Der Airport hat rund 30 Beschäftigte.   

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