Heimattreffen in Spornitz : Ostpreußen bleibt in Erinnerung

Dr. Friedrich-Eberhard Hahn organisiert die Heimattreffen in Spornitz.
Dr. Friedrich-Eberhard Hahn organisiert die Heimattreffen in Spornitz.

Dr. Friedrich-Eberhard Hahn aus Parchim organisiert seit mehr als zwei Jahrzehnten Heimattreffen des Bezirks Gumbinnen

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15. März 2014, 09:07 Uhr

Ein gebürtiger Mecklenburger engagiert sich für Ostpreußen: Dr. Friedrich-Eberhard Hahn (75) organisierte am Sonnabend das mittlerweile 43. gesamtdeutsche Heimattreffen des ehemaligen Regierungsbezirkes Gumbinnen im Landhotel in Spornitz.

Seine Mutter stammt aus Angerfelde im ehemaligen Kreis Gumbinnen, berichtet der Parchimer. Sie war als Dienstmädchen bei einem Arzt, bei Dr. Roman Januschewski, in Stellung. Als der 1935 über einen Ringtausch von Ostpreußen nach Grabow in Mecklenburg gelangte, zog die junge Frau mit. Die Angehörigen blieben in Ostpreußen.

Und ihnen erging es wie ihren Landsleuten in ganz Ostpreußen am Ende des zweiten Weltkrieges: Sie flohen oder wurden vertrieben. Die ersten der rund 24 000 Einwohner der Stadt Gumbinnen flohen 1944.

Nach der Wende hatte ein Landsmann aus Gumbinnen, der inzwischen verstorbene Günther Gaudzsun aus Lüneburg, Dr. Friedrich-Eberhard Hahn angeregt, Heimattreffen, die in den alten Bundesländern bereits Tradition hatten, auch in der ehemaligen DDR zu organisieren. Zum ersten Treffen im Jahr 1993 in Parchim kamen 183 Besucher.

Das 44. gesamtdeutsche Heimattreffen des ehemaligen Regierungsbezirkes Gumbinnen ist bereits geplant – am 15. November ebenfalls im Landhotel in Spornitz.

Den ausführlichen Bericht lesen Sie in der Printausgabe und im E-Paper.

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