Gastspiel in Siggelkow : Oscar für den Suckower Karneval

In der Gaststätte „Zur Linde“ präsentierten die Suckower ihre Show unter dem Motto „Roter Teppich, Tanz und Pracht - so feiert Suckow die Oscarnacht!“ Fotos: M.-G. Bölsche
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In der Gaststätte „Zur Linde“ präsentierten die Suckower ihre Show unter dem Motto „Roter Teppich, Tanz und Pracht - so feiert Suckow die Oscarnacht!“ Fotos: M.-G. Bölsche

35. Session des Vereins auf Abstecher in Nachbargemeinde

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05. Februar 2018, 05:00 Uhr

Seit 35 Jahren sorgen Mitglieder des Suckower Carneval Clubs für Stimmung in der Region gemäß ihrem Schlachtruf „Suckow mog’t Rabatz“. Dabei sind sie nicht nur im heimischen Dörpkraug aktiv, sondern sie gehen auch auf Abstecher. Am Sonnabend sorgten sie in der Gaststätte „Zur Linde“ in Siggelkow für Riesenstimmung. Das diesjährige Motto lautet „Roter Teppich, Tanz und Pracht - so feiert Suckow die Oscarnacht!“ Damit gab es die begehrten Trophäen bereits vor denen, die in Los Angeles vergeben werden.

Verdient haben sich die Suckower diese Ehrung, denn was sie boten, konnte sich sehen lassen. In monatelangen Proben waren die Ideen geboren und choreografiert, Kostüme geschneidert und Kulissen gebaut worden. Wie immer eröffneten der Elferrat und das Prinzenpaar mit ihrem Einmarsch die Show, umrahmt von der Funkengarde. Als Conférencier fungierte in bewährter Weise Anja Prange, die die Stars dieser Siggelkower Oscarnacht und das Publikum im Griff hatte. Besonders auffallend in diesem Jahr war die Vorstellung der einzelnen Akteure. So erfuhren die Närrinnen und Narren im Saal etwas zur Geschichte der Gruppen, zum Beispiel, dass die Funkengarde seit 32 Jahren existiert. Die Suckower Sängerknaben „mit einem Gesamtgewicht von über einer Tonne“, so Prange, verbinden Musik mit Spaß und Witz und suchen derzeit weitere Mitstreiter.

Eine Augenweide sind die Damen des SCC-Balletts. Sie gründeten sich einst aus einer Sportgruppe und werden von Erika Sahlmann und Steffi Köncke trainiert. Erika Sahlmann, heute 75 Jahre alt, gründete einst diese Truppe, zu der heute noch die Mitglieder Rosi Viereck, Petra Lau und Regina Körntopp gehören. Die Gruppe choreographiert die Tänze selbst und auch die Kostüme werden zum größten Teil selbst genäht.

Schlag auf Schlag der oscarverdächtigen Beiträge folgten, so die Bütt und mit Nina Hildebrandt und Tara Lemke die Tanzmariechen. Bei deren Spagat auf dem harten Parkett verschlug es einem fast den Atem. Ein Film- und Musikquiz rund um den Oscar präsentierten die „Bordsteinschwalben“ unter der Leitung von Anja Turban und Jenny Rosenau. Nach den „Jungen Wilden“ gab es die berühmte Filmszene aus dem preisgekrönten Film „Titanic“ mit Leonardo di Caprio und Kate Winslet, vorgeführt von den „Muskelmännern and Friends“.

Nach dem Untergang kamen sogar die Geister in einer sehr gelungenen Inszenierung auf das Parkett der Siggelkower Gaststätte. Während die anschließende „Preisverleihung“ durch die „fleigenden Mandslüth“ erfolgte, gab es am Ende der großen Show die traditionelle Hitparade. Aktuelle Schlager und internationale Hits präsentierten Doreen und Torsten Thiede, die „Jungen Wilden“, Madeleine Kleinke und Annekatrin Schmidt, die „Muskelmänner“ sowie die „Schlagermiezen“.


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