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Parchimer Messe "future on the dancefloor" : Option auf sichere berufliche Zukunft

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Jens Mischinger hat seinen Weg zum Berufskraftfahrer bei der Parchimer Messe "future on the dancefloor" begonnen. Inzwischen ist er Auszubildender im ersten Lehrjahr. Sein Ziel: Berufskraftfahrer - was sonst?!

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erstellt am 25.Nov.2011 | 09:52 Uhr

Parchim | Jens Mischinger (18) aus Neustadt-Glewe hat schon immer für Lastkraftwagen geschwärmt. "Ich war noch im Kindergarten, da hat mein Vater mich mitgenommen in seine Firma, um den Lkw zu holen", erinnert er sich. Als Grundschüler durfte er das erste Mal mit auf Tagestour. Auf dem Beifahrersitz sitzend hatte der Junge die Straße im Blick und auch das tolle Gefühl, dass Hunderte PS durchaus beherrschbar sind. "Mit 14 habe ich meinen Vater dann schon mehrere Tage lang quer durch Deutschland begleitet. Das war toll", sagt Jens. Inzwischen ist er Auszubildender im ersten Lehrjahr. Sein Ziel: Berufskraftfahrer - was sonst?!

Die Tatsache, dass der Papa begeisterter Berufskraftfahrer war und auch Jens Bruder in diesem Metier seine Berufung fand, haben den jungen Mann bei der Berufswahl bestärkt. Er hatte bereits Praktika absolviert, als seine Schulklasse im September vergangenen Jahres die erste große Berufs- und Studienorientierungsmesse "future on the dancefloor" im Parchimer Flame-Club besuchte. "Eigentlich sollte ich bei Firma Rumstich nur Grüße von meinem Vater bestellen. Er hatte dort lange gearbeitet. Aber ich war auch auf den Messebesuch vorbereitet und wollte zum Thema Berufskraftfahrer noch einiges wissen. Also bin ich hin zum Firmenstand und habe Frau Rumstich direkt angesprochen", weiß Jens noch ganz genau. Die junge Unternehmerin war sofort gesprächsbereit, beantwortete alle Fragen des Realschülers, versorgte ihn mit Info-Material und dem alles entscheidenden Tipp: "Bewirb dich. Und zwar jetzt!"

Und dann schrieb Jens seine Bewerbungen, zwei an der Zahl, beide an Logistikunternehmen. Prompt bekam er zwei Zusagen und entschied sich relativ schnell: für die Volker Rumstich Transport GmbH Spornitz. "Der Weg zum Ausbildungsplatz ist kurz, auch was die Theorie betrifft. Fahrschule in Parchim, Berufsschule in Güstrow - das passt schon." Inzwischen weiß Jens, dass noch viel mehr passt: Denn seit 1. September 2011 gehört er zu den Transport-Profis. Er lernt in der Werkstatt Anhänger und Zugmaschinen auf Vordermann zu bringen, um sich später gegebenenfalls selbst helfen zu können, wenn er mit einem 40-Tonner unterwegs ist. Er paukt mit seinen Azubi-Kollegen Fachwissen über Bremslast und Ladungssicherung. Und er hat die ersten Runden mit dem Fahrschul-Lkw gedreht. Die Entscheidung für diese Ausbildung war absolut richtig, sagt Jens. Auch mit Blick auf eine sichere berufliche Zukunft. Denn die Logistiker in Deutschland rechnen mit hohen Wachstumsraten in den nächsten Jahren. 70 Prozent seien durchaus drin, weiß Katja Rumstich. "Deshalb engagieren wir uns auch stark für den Berufsnachwuchs." Messepräsenz, Werbefilme, aber eben auch viele ausführliche und ehrliche Gespräche mit jungen Menschen sind für sie ebenso selbstverständlich das Erleben der faszinierenden Technik. "Auf der BO-Messe im Flame-Club sind wir mit dem Lkw vor Ort. Wer da mal einsteigt oder unter die Motorhaube schaut, ist begeistert. Garantiert."

Begeistert war auch Jens von seinem Besuch im Flame-Club. "Diese Messe ist wirklich effektiv. Man kann gut erkunden, welche beruflichen Möglichkeiten sich in der Region bieten. Wir hatten vor Ort genügend Zeit, um Gespräche mit Unternehmern zu führen. Das hat sich gelohnt. Für mich ganz besonders!" Gelohnt hatte sich die erste BO-Messe auch für einen weiteren Jugendlichen, der im Mai 2011 sein Praktikum absolvierte und im nächsten Jahr seine Ausbildung bei der Firma Rumstich beginnt.

Katja Rumstich selbst sieht die Teilnahme bei "future on the dancefloor" ebenfalls als Gewinn. Gemeinsam mit Auszubildenden wirbt sie für den Speditionsbetrieb ihres Vaters und für Lehrstellen in einem TOP-Ausbildungsbetrieb, wie die IHK zu Schwerin der Volker Rumstich Transport GmbH bescheinigt. Auch bei der zweiten Auflage der Messe im September dieses Jahres hat es wieder gefunkt: "Ein Jugendlicher aus Lübz wird im Mai 2012 bei uns ein Praktikum absolvieren. Wir haben im Flame-Club ein erstes Gespräch geführt. Dann hat er beharrlich versucht, mich zu erreichen, sich auf facebook gemeldet und sein Interesse noch einmal bekundet", sagt die vielbeschäftigte Unternehmerin. Für einen verantwortungsvollen und schönen, aber auch anstrengenden Beruf…

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