zur Navigation springen

Parchimer Wehr beseitigen Umweltschaden : Ölfilm sorgt für großen Wirbel

vom

Ein Ölfilm an der Elde beim Burgdamm-Parkplatz sorgte gestern in Parchim für einen zweistündigen Feuerwehreinsatz. Gemeinsam mit der Polizei wurde nach der Ursache geforscht, irgendwoher musste das viele Öl ja kommen.

svz.de von
erstellt am 18.Sep.2013 | 05:37 Uhr

Parchim | Ein Ölfilm an der Elde beim Burgdamm-Parkplatz sorgte gestern in Parchim für einen zweistündigen Feuerwehreinsatz.

Es war um 11.03 Uhr, als die Alarmpieper der Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Parchim ertönten. Auf einem kleinen Zuflussgraben zur Elde schwamm eine dicke Flüssigkeit. Der stellvertretende Wehrführer und Einsatzleiter Frank Lampe ließ per Lackmuspapier das Wasser prüfen und die Verfärbung machte deutlich, dass es tatsächlich Öl ist, obwohl bereits der starke Geruch dies vermuten ließ. Umgehend wurde eine Ölsperre an der Mündung zur Elde angebracht und die Kameraden begannen mit der Bekämpfung. "Wir binden das Öl mit Bioversal, einem biologisch abbaubarem Mittel", erklärt der stellvertretende Wehrführer.

Gemeinsam mit der Polizei wurde nach der Ursache geforscht, irgendwoher musste das viele Öl ja kommen. So wurden der Graben und mögliche Zuflüsse abgesucht, doch die Quelle der Öl-Einleitung wurde nicht gefunden.

Auch das Umweltamt des Landkreises wurde hinzugezogen und Anwohner am Wiesengang unterstützten mit alten Karten die Suche nach dem Verlauf des Grabens. Letztlich konnte der Verursacher zwar nicht gefunden werden, aber die Herkunft. "In den Graben fließt das Regenwasser der Schweriner Straße. Dort haben wir mehrere Ölfilme entdeckt und durch den Regen am Vormittag ist dieser in die Regenentwässerungskanalisation geflossen und von dort in den Graben", so Lampe. Mitarbeiter des Abwasserentsorgungsbetriebes der Stadt Parchim wurden informiert und haben die Sandfänge gereinigt, während die Kameraden mit dem Bioversal den Graben besprühten.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen